Wirtschaftsinformatik-Absolvent der Uni Paderborn mit dem TDWI Award geehrt

Von links nach rechts: Prof. Dr. Peter Gluchowski (TU Chemnitz), Raphael Grytz (1. Preis, Universität Paderborn), Raphaela Seitz (2. Preis, Universität Stuttgart), Klaus-Dieter Schulze (Steria Mummert Consulting), Markus Hartmann (3. Preis, Universität Mannheim). Foto: TDWI

Von links nach rechts: Prof. Dr. Peter Gluchowski (TU Chemnitz), Raphael Grytz (1. Preis, Universität Paderborn), Raphaela Seitz (2. Preis, Universität Stuttgart), Klaus-Dieter Schulze (Steria Mummert Consulting), Markus Hartmann (3. Preis, Universität Mannheim). Foto: TDWI

Paderborn. Für seine Masterarbeit „Konzeption einer internen Leistungsverrechnung als Instrument zur Unterstützung ökonomischer Zielsetzungen einer Business Intelligence Strategie“  wurde der Paderborner Wirtschaftsinformatik-Absolvent Raphael Grytz mit dem Hauptpreis des diesjährigen Awards für herausragende Abschlussarbeiten der TDWI (The Data Warehouse Institute) geehrt. Die Auszeichnung wurde anlässlich der TDWI-Jahrestagung vergeben, die vom 17. bis 19. Juni in München stattfand. Der Hauptpreis ist mit 2.000 Euro dotiert. Zusätzlich darf Raphael Grytz an der TDWI World Conference in Las Vegas im Februar 2014 teilnehmen. 

Die Masterarbeit wurde von Prof. Dr. Leena Suhl und Jun.-Prof. Dr. Artus Krohn-Grimberghe betreut. Mittlerweile ist Raphael Grytz externer Doktorand bei Jun.-Prof. Dr. Artus Krohn-Grimberghe von der Professur „Analytic Information Systems and Business Intelligence (AIS-BI)“. Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften gratuliert Raphael Grytz ganz herzlich zu diesem Erfolg.

Zum Inhalt der Masterarbeit:

Unternehmen müssen aufgrund des Kostendrucks ihre eigenen Prozesse immer besser kennen und werden hierdurch zu einer Ausweitung der Informationsbereitstellung durch Business Intelligence (BI) getrieben. Jedoch wird die Wirtschaftlichkeit von BI-Lösungen bei deren Bereitstellung häufig nicht überprüft.  Die zunehmende Beliebtheit von BI-Lösungen bei Entscheidern führt zu steigenden Anforderungen an Berichte und zunehmend komplexer werdenden Auswertungen. Dies verschärft die Notwendigkeit einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Kosten-Nutzen-Transparenz hilft bei der Entscheidung, ob und wie BI-Leistungen wie Berichte, OLAP Würfel und Zugriffe auf diese Ressourcen und die damit einhergehende Beratung umgesetzt werden sollen.

Raphael Grytz erstellte im Rahmen seiner Masterarbeit ein Bewertungskonzept für die Wirtschaftlichkeit von Business Intelligence am Beispiel der Firma Weidmüller Interface GmbH & Co. KG. Im Rahmen des Konzeptes wurden sowohl für die Erfassung von und Verrechnung der BI-Kosten als auch für die Bewertung der BI-Leistungen Herangehensweisen abgeleitet und angewendet. Da für die Leistungsbewertung eine Bewertung des Nutzens erforderlich ist, hat er auch hierfür ein Konzept entwickelt.