Stadt und DRK sind bereit für den Hansetag

2013_04_18_StadtundDRKsindbereitfürdenHansetagHerford. Zeitweise werden mehr als 40.000 Menschen in der Stadt sein, wenn vom 13. bis 16. Juni der 33. Internationale Hansetag gefeiert wird. Und das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Herford übernimmt den Sanitätsdienst. „Der Vertrag wurde im Beisein von Frank Hölscher, Geschäftsführer der Pro Herford, und Ralf Hoffmann, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes, gestern unterzeichnet“ freut sich Bürgermeister Wollbrink. „Die Sicherheit unserer Besucher hat oberste Priorität“.

Zeitgleich werden mehr als 60 Rotkreuzler im Einsatz sein. In der Summe sind es über 500 Helfer aus dem Kreis Herford und dem Regierungsbezirk Detmold. Darüber hinaus will Hoffmann die 32 Kreisverbände in Nordrhein-Westfalen um Unterstützung bitten. Drei Sanitätsstationen werden aufgebaut: Die Zelte stehen in der Nähe des Rathausplatz, an der Elisabethstraße und am Neuen Markt. Jede Station besteht aus einem Behandlungszelt, einem Aufenthaltszelt und einem Zelt für die „große Schadenslage“. Zu dem Sicherheitsprogramm gehören ein Notarztwagen mit zwei Medizinern, ein Krankentransporter und ein Gerätewagen. Mobile Trupps werden ebenfalls unterwegs sein. Auf Tragen mit Rollen schaffen sie bei Bedarf die Verletzten zu den Stationen.

Die Bereitschaft ist in zwei Schichten organisiert: von 12 bis 17.30 und von 17.30 bis 1 Uhr. „Wir kalkulieren mit 450 Einsatzstunden“, sagt Timo Müller. Der Kreis-Rotkreuzleiter aus Vlotho ist der Ratgeber der größten Planung in der Geschichte des DRKs im Kreis Herford.
„Das Konzept, an dessen Entwicklung auch der DRK-Landesverband Westfalen Lippe e.V. maßgeblich beteiligt ist, haben wir im Gedankenaustausch mit der Stadtmarketing-Agentur auf die besonderen Gegebenheiten abgestimmt“, ergänzt Hoffmann: „So werden die Rettungswege frei gehalten, ohne dass das Fest gestört wird.“
Einsatz-Zentrale ist die DRK-Geschäftsstelle, Wittekind-Straße 21. Über ein digitales Funknetz sind die Einsatz-Manager mit der örtlichen Einsatzzentrale im technischen Rathaus und mit den Stationen der Stadt Herford verbunden, damit es schnelle Antworten auf die Frage gibt: Was wird wo wann gebraucht.

 

Foto: Stadt Herford

BU: Bruno Wollbrink (Bürgermeister Stadt Herford), Ralf Hoffmann (Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes), Frank Hölscher (Geschäftsführer der Pro Herford) und Timo Müller (Leiter des Deutschen Roten Kreuzes des Kreises Herford) sowie viele Akteure und Ehrenamtliche der DRK’s freuen sich auf die Großveranstaltung vom 13. bis 16. Juni in der Herforder Innenstadt.