Sonntagsführung im Mindener Museum

Hochrad um 1885 Foto: LWL, Münster

Hochrad um 1885 Foto: LWL, Münster

Minden. Wer am kommenden Sonntag neben der Mindener Gourmetmeile auch eine kulturelle „Stärkung“ zu sich nehmen möchte, kann am 21. Juli um 14 Uhr zu einer öffentlichen Führung ins Mindener Museum kommen.

Wie an jedem dritten Sonntag im Monat können Interessierte bei einem Rundgang mit der stellvertretenden Museumsleiterin Dr. Marion Tüting die aktuelle Sonderausstellung „Galgen, Rad und Scheiterhaufen. Orte des Grauens“ erkunden. Im Anschluss gibt es eine Einführung in die Fotoausstellung „Zeitenwende“. Die Präsentation „Galgen, Rad und Scheiterhaufen. Orte des Grauens“ beleuchtet das Thema Richtstätten aus archäologischen, anthropologischen, historischen und volkskundlichen Blickwinkeln. Neben den üblichen historischen Exponaten – auch aus unserer Region –werden ausgegrabene Skelettreste Hingerichteter gezeigt.

Die Fotoausstellung „Zeitenwende“ zeigt eine Auswahl von 40 Bildern, darunter Porträts, Motive vom Leben auf dem Land sowie Aufnahmen von Gebäuden. Im Mittelpunkt stehen Westfalens Abschied von der Vergangenheit und der Beginn der Moderne, wie er sich um 1900 vollzog und damals von neugierigen Kameras aufgezeichnet wurde.

Kosten inklusive Eintritt für Erwachsene: 5 Euro, Inhaber von Jahreskarten zahlen nur 1 Euro pro Person. Zu beiden Ausstellungen sind Begleitbände erschienen, die im Museumsshop erhältlich sind.

Mindener Museum, Di. bis So. 12 bis 18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen auf Anfrage. Weitere Infosunter www.mindenermuseum.de oder unter 0571 / 9724020 oder museum@minden.de.