Samstag wird es ernst!

Bielefeld/Berlin. Die Qualen der Vorbereitung sind überstanden, jetzt kann der Kampf kommen! So ist die einhellige Meinung von WBO-Weltmeister Marco Huck (35-2-1, 25 K.o.´s – gebürtiger Bielefelder) und seinem Herausforderer Ola Afolabi (19-2-4, 9 K.o.´s). Beide Cruisergewichtler sind am Sonntag in Berlin eingetroffen und bezogen in unterschiedlichen Hotels vor Ort Quartier. Der 28-jährige Titelverteidiger verbrachte die letzten 17 Tage im Trainingslager in Zinnowitz an der Ostsee.

Hier stimmte ihn Erfolgscoach Ulli Wegner auf den Fight am 8. Juni ein. Sein fünf Jahre älterer Kontrahent holte sich hingegen in Hamburg den letzten Feinschliff. Dort war Fritz Sdunek für das Training des Herausforderers verantwortlich. Am Samstag (ab 22.15 Uhr live in der ARD) wird sich dann zeigen, wer sich besser auf den WM-Kampf eingestellt hat. Nachdem sich beide Widersacher bereits zweimal in packenden Ringgefechten gegenübergestanden hatten, treten Huck und Afolabi in der Berliner Max-Schmeling-Halle zum dritten Mal gegeneinander an.

In den letzten Tagen vor dem mit Spannung erwarteten Kampf geht es zwar hauptsächlich um die aktive Erholung bei den Protagonisten, von Entspannung kann in dieser Woche aber weder bei Huck noch bei Afolabi die Rede sein. Denn es stehen zahlreiche Termine auf der Tagesordnung. Am Dienstag werden sich beispielsweise Huck und Afolabi im Max-Schmeling-Gym auf dem Gelände des Berliner Olympiaparks bei einem Pressetraining präsentieren. Am Mittwoch geht es weiter mit der offiziellen Pressekonferenz und am Freitag folgt das Wiegen der Kämpfer, ehe es dann im Ring zur Sache geht. Darüber hinaus gibt es für die beiden Cruisergewichtler zahlreiche Interviews mit diversen Fernsehsendern, Radio-Stationen und Zeitungen zu führen.

Eintrittskarten für die Box-Nacht am 8. Juni sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.), beim Gegenbauer Ticketservice (Tel.: 030-44304430) sowie im Internet bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.

Bild: OWL-Journal/JR