Historische Gaststätten, Grünes und andere Kleinode

Dampf-Kleinbahn3Gütersloh (gpr). Spannende Führungen und interessante Aktionen locken am Tag des Offenen Denkmals an Orte, die man sonst kaum oder vielleicht auch noch gar nicht wahrgenommen hat. Der Tag des offenen Denkmals bietet in jedem Jahr Gelegenheit, historische Bauwerke und Anlagen ins Blickfeld zu rücken. In diesem Jahr findet die bundesweite Aktion am Sonntag, 8. September, statt.

Das Schwerpunktthema in diesem Jahr bietet Stoff für Diskussionen. Es lautet: „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“ Die website www.tag-des-offenen-denkmals.de nennt Beispiele für die Bandbreite, die dieses Moto beinhaltet: Sie reicht von der Industriebrache als Herausforderung für den Denkmalschutz über Gebäude mit „unbequemer“ Geschichte bis zu Gebäuden mit durchaus umstrittenen Denkmalwert.

Museumscafe 002Darüber hinaus lädt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz aber auch in diesem Jahr wieder ausdrücklich dazu ein, „gelungene Lösungen und Erfolge der Erhaltung historischer Bauten und archäologischer Stätten…Gärten oder Parks“ zu präsentieren. Und das greift man in Gütersloh gerne auf. Nicht nur die Gütersloher Kirchen laden an diesem Tag zur Besichtigung ein, auch die Museen und Höfe heißen die Besucher willkommen.

Man kann sich entweder zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad auf den Weg machen, um die Historie etwa der Gaststätte „Zur Linde“ in Isselhorst zu erkunden oder auch das Parkbad Gütersloh, das 1928 als Freibad eingeweiht wurde. Darüber hinaus öffnen aber auch denkmalgeschützte Häuser und Einrichtungen, die jedes Jahr aufs Neue Besucher anziehen. Mehr als ein Dutzend Stationen erwartet die Besucher dazu ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Hier geht es zu dem Programm.

Fotos: Stadt Gütersloh