Erstes „Speed Networking“ bringt Unternehmen und Studierende zusammen

Speed Networking erste Runde: Janina Ostendorf, Referentin Hochschulmanagement Claas KGaA, und Mariusz Wojcik, Maschinenbaustudent an der FH Bielefeld nutzten die Gelegenheit, bei der gemeinsamen Veranstaltung von IHK und FH ins Gespräch zu kommen. Foto: IHK Bielefeld

Speed Networking erste Runde: Janina Ostendorf, Referentin Hochschulmanagement Claas KGaA, und Mariusz Wojcik, Maschinenbaustudent an der FH Bielefeld nutzten die Gelegenheit, bei der gemeinsamen Veranstaltung von IHK und FH ins Gespräch zu kommen. Foto: IHK Bielefeld

Bielefeld. 120 Gespräche in 90 Minuten: Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) hat gemeinsam mit der Fachhochschule Bielefeld (FH) das erste „Speed Networking“ für Unternehmen und Studierende organisiert. Acht ostwestfälische Unternehmen und 15 FH-Studierende aus dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik vernetzten sich am 16. Mai 2013 in der IHK in Bielefeld. 

Die Unternehmensvertreter und die Studierenden hatten jeweils sechs Minuten Zeit, bevor ein lautes Hupen die nächste Gesprächsrunde einläutete. Im Schnellverfahren kamen beide Seiten ins Gespräch und konnten dem Gegenüber Fragen zu Einstiegsmöglichkeiten und Studienschwerpunkten stellen. „Der zunehmende Bedarf der regionalen Wirtschaft an hervorragend ausgebildeten Hochschulabsolventen erfordert neue, kreative Formen der Vernetzung. Und genau hier setzen wir mit dem etwas ungewöhnlichen ‚Speed Networking‘ an”, erläutert IHK-Geschäftsführer Dr. Christoph von der Heiden die Zielsetzung der Veranstaltung. Auch die Studierenden profitieren von der etwas anderen Art der beruflichen Kontaktpflege: „Die Studierenden können in lockerer Gesprächsatmosphäre mögliche Arbeitgeber kennenlernen und sich über Einstiegsmöglichkeiten informieren”, sagte Prof. Dr.-Ing. Lothar Budde, Dekan des Fachbereiches Ingenieurwissenschaften und Mathematik der FH Bielefeld.

Dass die Unternehmensvertreter und Studierenden ergiebige Gespräche geführt haben, zeigte sich auch beim anschließenden „Get Together“: Hier vertieften die Teilnehmer ihre begonnenen Gespräche, ohne von der Hupe unterbrochen zu werden.

„Für uns war die Teilnahme lohnend: Wir konnten Top-Studierende des Fachbereiches persönlich kennen lernen und uns als potenzieller zukünftiger Arbeitgeber präsentieren“, fasste Meike Wacker, zuständig für das Talent Management beim Gütersloher Haushaltsgerätehersteller Miele, das erste Speed Networking aus Firmensicht zusammen.