Eine Schule für alle

lightbox

Katharina Johannhardt vom Fachbereich Jugend und Bildung mit Flyern der Modellschule

Gütersloh (gpr). Kleine Lerngruppen, eine gute Lehrer-Schüler-Relation, eine verbindliche Betreuung an fünf Tagen mit vielfältigen Angeboten: Das sind nur einige Merkmale der Modellschule. In einem Faltblatt informiert der Fachbereich Jugend und Bildung jetzt über diese neue Schulform.

 Geplant ist die Modellschule zum Schuljahr 2013/2014 im Gütersloher Norden im Bereich der heutigen Grundschule Neißeweg, Hauptschule Nord und Freiherr-vom-Stein-Realschule. In einem Modellvorhaben vereint diese Schule Primarstufe (Klassen 1 bis 4) und Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10) in einer Schule und ermöglicht dadurch längeres gemeinsames Lernen.

 Die Modellschule will den Eltern und Kindern den Druck einer frühen Entscheidung nehmen. Während normalerweise bereits im dritten oder spätestens im vierten Schuljahr die Frage beantwortet werden muss, welche Schulform das Kind nach der vierten Klasse besuchen soll, räumt die Modellschule mehr Zeit ein. Die Schülerinnen und Schüler werden nämlich nach einem einheitlichen Konzept von der Klasse eins bis zehn unterrichtet.

 Auch die Perspektiven sind gut. Die Modellschule bietet ein breites Angebot an Schulabschlüssen, wobei der mittlere Bildungsabschluss mit Qualifikationsvermerk, der zum Besuch der gymnasialen Oberstufe berechtigt, eingeschlossen ist. Die Modellschule ist ausdrücklich für Kinder mit gymnasialer Befähigung geeignet. Als Übersicht über den Unterricht in der Modellschule liefert das Faltblatt auch eine Grafik zur Konzeption des Bildungsganges über zehn Klassen. Das Faltblatt zur Modellschule liegt im Rathaus aus und ist im Fachbereich Jugend und Bildung, Eickhoffstraße 38, zu bekommen. Weitere Informationen gibt es auch unter www.schulen.guetersloh.de.

Foto: Stadt Gütersloh