Bürgermeister besucht Marktführer HEPRO

vlnr: Siegfried Hennemeier, Bürgermeister Theo Mettenborg, Heinrich Meiß, Christoph Protte und Nikola Weber mit dem Glanzstück von HEPRO, der Spargelschälmaschine. Foto: Stadtverwaltung Rheda-Wiedenbrück

Rheda-Wiedenbrück (pbm). Das Unternehmen HEPRO GmbH im Gewerbegebiet Lintel-Süd ist einer dieser ‚Hidden Champions’, die den Wirtschaftsstandort Rheda-Wiedenbrück und die Region OWL ausmachen. Als Heimliche Gewinner oder besser bekannt unter dem englischen Begriff ‚Hidden Champions’ werden relativ unbekannte kleine oder mittelständische Unternehmen verstanden, die in ihrer Sparte jedoch Marktführer sind.

HEPRO ist ein Maschinenbau-Unternehmen, das auf die Produktion von Schälmaschinen fokussiert ist. Im Jahr 1992 begannen die Unternehmensgründer Siegfried Hennemeier und Christoph Protte, beide von Haus aus Techniker, sich mit Schälmaschinen intensiv auseinander zu setzen. Heute ist das Unternehmen Marktführer auf dem Spezialgebiet der Spargelschälmaschinen. Das Spezialwissen, das man sich im Unternehmen in den vergangenen 20 Jahren auf diesem Gebiet angeeignet hat, drückt sich auch in einer beachtlichen Anzahl von Patenten aus. Am Standort Rheda-Wiedenbrück werden die Maschinen seit 2007 von heute insgesamt 25 Mitarbeitern konzipiert, produziert und auch gewartet. HEPRO liefert die Schälmaschinen nicht nur an Kunden in Deutschland und Europa, sondern auch in China und Südamerika. Für viele Gemüsesorten bietet HEPRO sowohl spezielle als auch universelle Schälmaschinen an.

„Wir fühlen uns wohl am Standort Rheda-Wiedenbrück“ sagte Christoph Protte, einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter. Eine Aussage, die Bürgermeister Theo Mettenborg und die neue Wirtschaftsförderin, Nikola Weber, gerne hörten. „Die Stadtverwaltung ist bemüht, den Wirtschaftsinteressen im Rahmen des Möglichen Rechnung zu tragen. Schließlich soll Rheda-Wiedenbrück auch in Zukunft ein attraktiver Lebens- und Wirtschaftsstandort bleiben“, bekräftigt der Bürgermeister das Interesse der Stadt. So wurde dann auch im Gespräch erörtert, an welchen Stellen die Wirtschaftsförderung Unterstützung leisten kann.

Der Unternehmensbesuch endete mit einer Besichtigung der sehr eindrucksvoll strukturierten Werkhalle und des Lagers, geführt durch den Geschäftsführer und Betriebsleiter Heinrich Meiß.