Betriebswirtschaftliche Erfolge sind untrennbar verbunden

Bielefeld. Das klassische betriebswirtschaftliche Controlling ist elementar
für Unternehmen. Ohne zahlenmäßige Analyse der Vergangenheit und der
Gegenwart können auch keine zukünftigen Erfolge erzielt werden. Das ist aber
nur die eine Seite. Die andere ist, dass Erfolge nur möglich werden, wenn
Unternehmer, Mitarbeiter, Kunden, Partner und Lieferanten engagiert und
motiviert sind und ihr Wissen einbringen. Neben der betriebswirtschaftlichen
Analyse gewinnen deswegen auch Potentialanalysen, Wissensbilanzen und
personalwirtschaftliches Controlling an Bedeutung.

„Die Zahlen können nur abbilden, was Menschen vorher geschaffen haben“,
erklärt Jens Wörmann, Geschäftsführer des interdisziplinären
Expertenverbundes Ultimo, dem mehr als 100 Experten und Berater aus dem
gesamten deutschsprachigen Raum angehören. „Deswegen kombinieren wir
verstärkt die beiden Fachschwerpunkte Controlling und Personal.“ Menschliche
Leistungsfähigkeit, vorhandenes Wissen in Teams, Abteilungen und Unternehmen
und persönliches Engagement müssten erfasst und bilanziert werden – auch
außerhalb der klassischen Handels- und Steuerbilanzen. In einer sich
wandelnden Gesellschaft mit anspruchsvollen Arbeitnehmern und immer weniger
Fachkräften sind dies Faktoren, die sich unter dem Begriff „Zukunftsfitness“
zusammenfassen lassen, so der Diplom-Betriebswirt.

In beiden Bereichen gehe es um Werte – um finanzielle und um menschliche. Im
Zusammenspiel aus Controlling und Personalmanagement ließen sich laut
Wörmann wesentliche Erkenntnisse gewinnen, darunter auch Fragen, wie sich
Unternehmen personell auf der Know-how-Ebene aufstellen oder welche
Investitionen in Weiterbildung oder zum Beispiel in betriebliches
Gesundheitsmanagement getätigt werden sollen. „Die Grenzen zahlmäßiger
Planung und menschlicher Ressourcenplanung sind fließend und verschwimmen
immer mehr“, erklärt Wörmann. Das sei zum Beispiel auch bei Ausgaben für
Marketing sichtbar. Der Aufbau von Arbeitgebermarken, dem sogenannten
Employer Branding, teilweise unter erheblichem Einsatz finanzieller Mittel,
werde wichtiger. Interdisziplinäres Controlling sei zwar nicht neu, müsse
aber mehr Einzug halten in den Betrieben. „Die Analyse der Vergangenheit,
die Betrachtung der Gegenwart und die Perspektive in die Zukunft aus
personeller, marketingstrategischer und betriebswirtschaftlicher Sicht wird
unabdingbar. Zahlen allein machen keinen Erfolg, sondern bilden ihn nur ab.“

Derartige Themen- und Beraterkombinationen wolle Ultimo zukünftig verstärkt
fördern. Interdisziplinäre Lösungen seien gefragt. Spezialistentum und
ganzheitliche Betrachtungen seien kein Widerspruch, sondern bedingten sich
gegenseitig. Bereits an einigen Ultimo-Standorten bundesweit würden derart
kombinierte Beraterleistungen im Verbund angeboten. Insbesondere für kleine
und mittlere Unternehmen seien sie empfehlenswert, weil sie auch schnell zu
umsetzbaren Lösungsansätzen führten.

Weitere Informationen rund um den interdisziplinären und
branchenübergreifenden Service- und Kompetenzverbund Ultimo und seine
Experten, sowie die Themen Controlling, Personalmanagement und Marketing
gibt es unter www.ultmo.org.