Die Sommeraktion motiviert Berufstätige, vom 1. Mai bis 31. August an mindestens 20 Arbeitstagen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.
Bielefeld. Das Auto stehen lassen und mit dem Rad zur Arbeit fahren: Dazu ruft die AOK NordWest mit der diesjährigen Sommeraktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ auf. Zwischen dem 1. Mai und 31. August sollen Berufstätige an mindestens 20 Arbeitstagen mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Angesichts hoher Benzinpreise kann sich das auch finanziell lohnen – vor allem aber profitiert die eigene Gesundheit.

Ab sofort sind die Teilnahmeunterlagen für ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ im Internet unter www.mdrza.de abrufbar. Die Sommeraktion startet am 1. Mai und geht bis zum 31. August. Foto: AOK/hfr.
„Jeder einzelne mit dem Fahrrad gefahrene Kilometer steigert die persönliche Fitness und ist gleichzeitig ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Bereits durch eine halbe Stunde Bewegung am Tag sinkt das Risiko, an Diabetes oder Bluthochdruck zu erkranken“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.
Seit der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach Fahrrädern deutlich gestiegen und hat dem Radfahren zusätzlichen Rückenwind verschafft. Der große Hype hat zwar nachgelassen, doch Radfahren liegt weiterhin im Trend. In Deutschland sind immer mehr Fahrräder unterwegs: Innerhalb von zehn Jahren stieg die Zahl um mehr als ein Viertel. Im vergangenen Jahr gab es nach Angaben der Fahrradwirtschaft 90,6 Millionen Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes bundesweit – und damit mehr als Einwohnerinnen und Einwohner. Mehr als 17 Millionen Fahrräder mit Elektroantrieb sind darunter.
Diesen positiven Trend unterstützt die Mitmach-Aktion der AOK. „Wir möchten die Berufstätigen in Bielefeld motivieren, vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen und allein oder gern auch im Team zur Arbeit zu fahren. Und das am besten dauerhaft und nicht nur während des Aktionszeitraums“, sagt Wehmhöner. Damit noch mehr Beschäftigte auch mit einem längeren Arbeitsweg teilnehmen können, ist die Nutzung von E-Bikes erlaubt.
Auch Arbeitnehmende im Homeoffice sind eingeladen, sich an der Sommeraktion zu beteiligen. So kann ein wichtiger gesundheitlicher Ausgleich zur Schreibtischarbeit im häuslichen Umfeld geschaffen werden. Möglich sind zum Beispiel „FitnessFahrten“ in der Mittagspause, die im Aktionskalender eingetragen werden können.
Teilnehmen können sowohl Einzelfahrerinnen und Einzelfahrer als auch Radler-Teams mit bis zu vier Personen. Das gemeinsame Motto lautet, vor Arbeitsbeginn, zwischendurch oder nach Feierabend etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Außerdem können Fahrten mit dem Rad von der Haustür zum Bahnhof und umgekehrt als Teilstrecken angerechnet werden.

Vielen Menschen in Bielefeld bietet der Wettbewerb ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ eine besondere Motivation: weniger Ausgaben für Benzin gehen einher mit einer gesteigerten Fitness und einem besseren Wohlbefinden. Foto: AOK/colourbox/hfr.
Radfahren verbindet Gesundheit, Klima- und Umweltschutz. Bewegungsmangel ist in der Bevölkerung weit verbreitet: Rund 52 Prozent der Erwachsenen in Deutschland erreichen den Ausdauerteil der Bewegungsempfehlung der Weltgesundheitsorganisation von wöchentlich 150 Minuten moderater körperlicher Aktivität nicht. „Fahrradfahren entspannt und baut Stress ab. Bereits eine halbe Stunde Fahrradfahren am Tag steigert die Fitness, stärkt das Immunsystem und kann das relative Sterberisiko um zehn Prozent senken“, so Wehmhöner.
Die Teilnahmeunterlagen sind ab sofort im Internet unter www.mdrza.de abrufbar. Im Online-Aktionskalender können die Tage angekreuzt werden, an denen mit dem Rad zur Arbeit gefahren wurde. Eintragungen sind ab dem 1. Mai möglich. Neben mehr Gesundheit und Umweltschutz warten auf die Teilnehmenden attraktive Preise, die von Drittfirmen gespendet wurden. Darunter sind hochwertige Fahrräder und Fahrradzubehör.
Zusätzlich zur Aktions-Website steht die MdRzA-App zur Verfügung. Über die App ist es möglich, mit Health-Tools von Android und iOS zu kommunizieren. Teilnehmende können dadurch Leistungen aus anderen Apps, etwa Komoot, Garmin oder Apple Health, über die Health-Schnittstelle in die MdRzA-App übernehmen, ohne sie dort manuell erneut erfassen zu müssen.





