1,6 Millionen Besucher: Libori feiert erfolgreichen Abschluss

Paderborn. Dieses Jahr konnte das Libori-fest nach der Coronapandemie endlich wieder mehr Besucher für sich begeistern: 1,6 Millionen Besucher besuchten die Feierlichkeiten, ein Rekordwert. Das Sparkassen-Feuerwerk am Sonntag lieferte ein spektakuläres Ende eines laut dem Bürgermeister sauberen und sicheren Festes.

Mit dem spektakulären Sparkassen-Libori-Feuerwerk endete das Libori-Fest am Sonntagabend. Bildrechte: Stadt Paderborn, Fotograf: Dirk Rellecke

Mit dem spektakulären Sparkassen-Libori-Feuerwerk endete das Libori-Fest am Sonntagabend. Bildrechte: Stadt Paderborn, Fotograf: Dirk Rellecke

Tatsächlich lag die Kriminalitätsrate auf dem diesjährigen Libori niedrig und stieg kaum im Vergleich zum restlichen Jahr. Lediglich ein Vandlaismusakt im Paderborner Dom war ein Schock: Ein Hakenkreuz war in die neu gestaltete Krypta geschmiert worden. Dies tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch, genauso wie der Regen. Der war laut Bethel Thelen, Vorsitzendem des Schaustellervereins zwar nicht toll, „aber besser als Hitze“. Die Beliebtheit des Libori zeigt sich laut dem Leiter des Amtes für Öffentlichkeit und Stadtmarketing, Jens Reinhardt auch in den sozialen Medien, wo sogar Zuschauer aus Paris oder Rhodos Livestreams des Liborifestes verfolgten.

Ein Highlight war neben dem Sparkassen-Feuerwerk das Bühnenprogramm auf dem „Platz der kleinen Künste“ am Franz-Stock-Platz: So seine sowohl die Familienprogramme am Nachmittag als auch die konzerte am Abend gut besucht gewesen. Vor allem die Kopfhörerparties, bei denen jeder Zuschauer mit einem eigenen Kopfhörer zu eigener Musik tanzt, seien ein voller Erfolg gewesen. Nächstes Jahr muss der „Platz der kleinen Künster“ aber auf den Kardinal-Degenhardt-Platz umziehen, da de Franz-Stock-Platz wegen Bauarbeiten gesperrt wird.

Am verkaufsoffenen Sonntag konnte sich Uwe Seibel, Vorsitzender der Werbegemeinschaft über „eine sagenhafte [Besucher]frequenz in der Innenstadt“. Allein vor Thalia wurden 70000 Menschen gezählt.

Die Anreise der Besucher erfolgte dieses Jahr oft mit dem Fahrrad, die Fahrradboxen waren oft sogar ausgebucht. Auch der ÖPNV wurde stark benutzt. Das neue Parkleitsystem ließ zu wünschen übrig: So zeigten die Anzeigen zum Teil falsche Angaben in Bezug auf verfügbare Stellplätze.

Trotz kleinerer Probleme kann also eine hervorragende Bilanz des diesjährigen Liborifests gezogen werden.