Mit dem Projekt „Wohnzimmer“ bietet das Klinikum Gütersloh Patientinnen und Patienten mit Demenz einen Ort der Geborgenheit.

Kleine Spende, große Wirkung: Landfrauen spenden für Demenz-Betreuung im Klinikum Gütersloh. Copyright: Klinikum Gütersloh
Gütersloh. Hier können sie lesen, basteln, spielen, Musik hören und ins Gespräch kommen. Die Landfrauen Gütersloh-Isselhorst sind von dem Konzept so angetan, dass knapp 500 Euro gespendet haben. „Mein Schwiegervater war an Demenz erkrankt und musste mehrfach ins Krankenhaus, deshalb weiß ich genau, welche Herausforderung ein Krankenhausaufenthalt für Patienten mit Demenz und ihre Angehörigen sein kann“, erklärt Ulrike Welpmann, die Vorsitzende der Landfrauen Gütersloh-Isselhorst. Mit dem neuen Projekt „Wohnzimmer“ bietet das Klinikum Gütersloh Patientinnen und Patienten mit Demenz einen Ort der Geborgenheit. Ermöglicht wird das innovative Betreuungskonzept durch die finanzielle Unterstützung der Bürgerstiftung Gütersloh und der Erich und Katharina Zinkann-Stiftung, die das Projekt über drei Jahre mit insgesamt 223.000 Euro fördern.
Auf dem Programm steht alles, was man auch im eigenen Wohnzimmer gerne macht: Zeitung lesen, basteln, spielen oder Musik hören. Auch Gespräche sind ein wichtiges Element: über das Lieblingsessen, die Kindheit, schöne Erinnerungen. Die gezielte Aktivierung wirkt Ängsten entgegen und fördert die Orientierung – eine Entlastung für Patienten, Angehörige und Pflegekräfte gleichermaßen.
Katja Plock, Demenz-Coach am Klinikum Gütersloh hat das Projekt „Wohnzimmer“ ins Leben gerufen. „Es ist wunderbar, dass wir Patientinnen und Patienten mit der Zusatzdiagnose Demenz eine liebevolle und professionelle Umgebung während ihres Krankenhausaufenthaltes anbieten können, deshalb danken wir den Landfrauen sehr für ihre Spende.“





