Internationaler Museumstag in Detmold: Freier Eintritt und Wortakrobatik

Im LWL-Freilichtmuseum Detmold erzählen die Kalletaler Wortakrobaten am 17. Mai an acht Stationen zwischen historischen Kleinstbauten.

Kleine Häuser erzählen große Geschichten, wie hier das Armenhaus aus Rinkerode. Foto: LWL/Klein

Kleine Häuser erzählen große Geschichten, wie hier das Armenhaus aus Rinkerode. Foto: LWL/Klein

Detmold. Am Sonntag, 17. Mai, lädt das LWL-Freilichtmuseum Detmold zum Internationalen Museumstag ein. Die Museumsgäste erwartet nicht nur freier Eintritt, sondern auch ein vielseitiges Programm unter dem diesjährigen Motto „Museums uniting a divided world“ – etwa: „Museen als Brückenbauer“.

Wenn Geschichte auf lebendige Erzählkunst trifft, entstehen Bilder im Kopf, die kein Film ersetzen kann. Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und die Kalletaler Wortakrobaten e.V. laden gemeinsam zu einem besonderen Kulturerlebnis in das Museum ein.

Zwischen 11 und 17 Uhr bespielen die Wortakrobaten acht verschiedene Stationen im Museumsgelände. Im Mittelpunkt stehen die „kleinen Häuser“: In den engen Stuben und vor den historischen Fassaden der Kotten und Buden präsentieren sie freies mündliches Erzählen in seiner reinsten Form.

Das Programm richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Familien. Ein besonderer Höhepunkt erwartet die jüngsten Besucher um 15.30 Uhr mit einem speziell konzipierten Kinderprogramm.

„Die historischen Kleinstbauten des Museums sind der perfekte Rahmen für unsere Geschichten. Hier wurde früher gelebt, gearbeitet und eben auch erzählt“, so der Verein. Die Aktion möchte das Bewusstsein für die Bedeutung dieser oft übersehenen Baudenkmale stärken und zugleich die Tradition des mündlichen Erzählens pflegen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.