Feuchteschäden in Garagen früh erkennen und sanieren

Typische Ursachen, Warnzeichen und geeignete Maßnahmen für eine nachhaltige Instandsetzung

Vorher-Nachher-Vergleich einer feuchten und einer sanierten Garage.

Vorher-Nachher-Vergleich einer Garage mit Feuchteschäden und nach erfolgter Sanierung. Fotomontage © isotec-owl

Ostwestfalen-Lippe. Feuchteschäden in Garagen sind weiter verbreitet, als viele Immobilieneigentümer vermuten. Dennoch wird häufig erst spät reagiert. Nach einer repräsentativen Befragung von 2.000 Immobilieneigentümern ergreifen lediglich rund 15 Prozent der Betroffenen sofort Maßnahmen. Ein Viertel bleibt sogar vollständig untätig. Die Untersuchung wurde vom Marktforschungsinstitut „heute und morgen“ im Auftrag des Sanierungsspezialisten ISOTEC durchgeführt.

Aus der Befragung geht außerdem hervor, dass 65 Prozent der befragten Immobilieneigentümer über eine Garage verfügen. Dabei kann es sich um eine in das Wohnhaus integrierte, angebaute oder freistehende Garage handeln.

Warum Garagen besonders feuchtegefährdet sind

„Garagen gehören zu den Teilen eines Gebäudes, die besonders stark belastet werden“, erklärt Stephan Zwiener, Geschäftsführer der ISOTEC Waltermann & Zwiener GmbH aus Ostwestfalen-Lippe. Fahrzeuge bringen regelmäßig Feuchtigkeit und insbesondere im Winter auch Streusalz in die Garage.

Bei einer mangelhaften Abdichtung kann zudem Feuchtigkeit aus dem Erdreich in Garagenböden und Wände eindringen. Undichte Regenrinnen oder Garagentore, die nicht dicht abschließen, können die Entstehung von Feuchteschäden zusätzlich begünstigen.

Typische Anzeichen für Feuchteschäden

Feuchtigkeitsschäden entwickeln sich häufig schleichend. Zu den typischen Warnzeichen gehören ein muffiger Geruch, Risse in Betonböden oder Wänden, abplatzender Putz, abblätternde Farbe und Schimmelbildung.

Bei fortgeschrittenen Schäden kann sogar der im Beton liegende Bewehrungsstahl korrodieren. Dadurch kann langfristig auch die Bausubstanz beeinträchtigt werden.

Viele Eigentümer reagieren erst spät

Während bei Schimmel in Wohnräumen oder Feuchtigkeitsschäden im Keller und auf Balkonen meist schnell gehandelt wird, werden vergleichbare Probleme in Garagen häufig unterschätzt. Nur rund 15 Prozent der Betroffenen leiten der Befragung zufolge sofort Gegenmaßnahmen ein, während etwa ein Viertel gar nicht tätig wird.

Als mögliche Gründe nennt die Untersuchung die Angst vor hohen Kosten sowie Zweifel daran, ob eine Sanierung dauerhaft wirksam ist. Fast die Hälfte der Eigentümer versucht zudem, vorhandene Schäden zunächst selbst zu beheben. Solche Maßnahmen beseitigen jedoch häufig nicht die eigentliche Ursache.

Wann eine Garagensanierung erforderlich ist

Eine fachliche Prüfung sollte erfolgen, sobald Feuchtigkeit sichtbar oder durch Messungen nachweisbar ist. „Wenn Feuchtigkeit dauerhaft in Böden und Mauerwerk eindringt, kann dies auf lange Sicht zu gravierenden Schäden führen“, warnt Stephan Zwiener.

Am Anfang einer Sanierung sollte deshalb stets eine professionelle Ursachenanalyse stehen. Erst wenn eindeutig geklärt ist, woher die Feuchtigkeit stammt, lässt sich ein geeignetes und nachhaltiges Sanierungskonzept entwickeln.

Welche Maßnahmen gegen Feuchtigkeit helfen können

Die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen richten sich nach der jeweiligen Schadensursache. Steigt Feuchtigkeit kapillar aus dem Boden in die Garagenwände auf, kann eine Horizontalsperre den weiteren Feuchtigkeitstransport unterbrechen. Nach Angaben von ISOTEC kann hierfür unter anderem ein Verfahren mit Spezialparaffin eingesetzt werden.

Dringt Feuchtigkeit seitlich aus dem Erdreich ein, kommen mehrstufige Innen- oder Außenabdichtungssysteme infrage. Bei einem geschädigten Garagenboden können mehrschichtige Beschichtungssysteme einen langfristigen Schutz vor eindringendem Wasser bieten.

Bei Rissen im Beton oder undichten Fugen zwischen einzelnen Bauteilen empfiehlt Stephan Zwiener, Polyurethan-Harz, sogenanntes PU-Harz, von der Innenseite aus injizieren zu lassen. Nach Angaben des Unternehmens entsteht dadurch eine elastische und wasserdichte Abdichtung, die Rissweitenänderungen von etwa zehn Prozent aufnehmen kann.

Bei stärkeren Rissveränderungen oder Bewegungen in Bauteilfugen könne ein flexibles Bandsystem eingesetzt werden. Das von ISOTEC angebotene Flexbandsystem verfügt nach Unternehmensangaben über eine Dehnbarkeit von bis zu 400 Prozent.

Schimmel fachgerecht entfernen lassen

Hat sich in einer Garage bereits Schimmel gebildet, sollte dieser fachgerecht entfernt werden. Anschließend müssen die betroffenen Flächen gründlich gereinigt und nach Angaben des Sanierungsunternehmens mit einem geeigneten Spezialalkohol behandelt werden.

Ursachenanalyse und fachgerechte Ausführung sind entscheidend

Für eine langfristig erfolgreiche Garagensanierung sind eine genaue Schadensanalyse und eine fachgerechte Ausführung entscheidend. „Nur durch eine nachhaltige und fachgerechte Sanierung bleiben Garagen langfristig nutzbar, werden vor substanziellen Schäden geschützt und in ihrem Wert für die Immobilie erhalten“, fasst Stephan Zwiener zusammen.

Weitere Informationen zur Sanierung von Feuchteschäden in Garagen gibt es unter www.isotec-owl.de.

Quelle: Isotec-OWL