Erste Logopädiepraxis in Lippe wurde geschlossen – AHF-Kita Lemgo freut sich über Spende

Lemgo. Nach über 43 Jahren wurde zum 31. Januar 2026 die erste Logopädiepraxis im Kreis Lippe geschlossen. Herr Andreas Burre, der die Praxis am 14. November 1983 eröffnete, prägte über Jahrzehnte die logopädische Versorgung in der Region.

Herr Burre mit besagter Spende

Herr Burre mit besagter Spende

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit war die Diagnostik und Therapie auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS), für die er ein großes Projekt mit Schulen, Gesundheitsamt und Krankenkassen initiierte. Qualität und fundierte Diagnostik waren Herrn Burre stets ein Herzensanliegen: „Durch objektive Tests kann man heute fast alle Störungen im logopädischen Bereich erfassen und den Schweregrad bestimmen.

“ Da sich kein Nachfolger für die Praxis finden ließ, entschied sich Herr Burre, einen Teil seiner umfangreichen Therapiematerialien und Sprachförder-Spiele an die August-Hermann-Francke-Kita in Lemgo zu spenden. Diese Materialien unterstützen künftig die inklusive Arbeit im Bereich Sprachförderung, um spielerisch die sprachlichen Fähigkeiten der Kinder zu unterstützen.

Die Leiterin der Kita, Marianne Banmann, bedankte sich herzlich: „Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende von Herrn Burre. Sie wird unseren pädagogischen Alltag bereichern und viele Kinder auf ihrem Sprachlernweg begleiten.

“ Mit der Schließung seiner Praxis endet ein bedeutendes Kapitel der logopädischen Versorgung in Lippe. Die Arbeit von Herrn Burre lebt jedoch durch sein Engagement und die Spende an die Kita weiter und wird künftige Generationen in ihrer Sprachförderung begleiten.