Ausstellung „Sicher, oder?“ in Bielefeld: Krisenvorsorge spielerisch erleben

Die Wissenswerkstadt zeigt bis zum 10. Juli eine kostenlose Mitmach-Ausstellung zu Stromausfall, Hochwasser und richtigem Verhalten in Krisensituationen.

Bielefeld. Stromausfall, Hochwasser oder ein Unfall zu Hause: Krisen können jederzeit eintreten. Die neue Ausstellung „Sicher, oder?“ in der Wissenswerkstadt Bielefeld, Wilhelmstraße 3, zeigt, wie sich Einzelne und die Gesellschaft besser auf solche Situationen vorbereiten können. Die Ausstellung ist montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr kostenlos zu sehen und gastiert bis zum 10. Juli in der Wissenswerkstadt.

„Die Besucher:innen tauchen an verschiedenen Mitmach-Stationen in Szenarien ein und lernen spielerisch, Situationen richtig einzuschätzen, Informationen weiterzugeben, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und selbst vorzusorgen“, sagt Prof. Dr. Lars Gerhold, Sicherheitsforscher an der TU Braunschweig. Er leitet das bundesweite Forschungsprojekt „BeLIFE“, in dessen Rahmen die Ausstellung entwickelt wurde. Sie lädt dazu ein, sich mit den Herausforderungen wachsender Naturgefahren und anderer Krisenszenarien auseinanderzusetzen und die eigene Rolle in Vorbereitung, Reaktion und Wiederaufbau spielerisch zu reflektieren.

Wissenswerkstadt_Sicher_oder_Ausstellung. Foto: Wissenswerkstadt/ Sarah Jonek

Wissenswerkstadt_Sicher_oder_Ausstellung. Foto: Wissenswerkstadt/ Sarah Jonek

Wie reagieren wir im Ernstfall unter Zeitdruck? An den Exponaten erkunden die Besucher:innen zum Beispiel, wie Informationen in ein Lagebild eingespeist, bewertet und weitergegeben werden. Das erläutert Dr. Andreas Matt, Geschäftsführer des Ausstellungsentwicklers IMAGINARY aus Berlin. Außerdem zeigt die Ausstellung, wie sich Kommunikation unter Zeitdruck verändert und was passiert, wenn Informationen unvollständig sind oder unerwartete Hindernisse auftreten.

Eröffneten gemeinsam die Ausstellung (v.r.): Miriam Welz (2. Bürgermeisterin Stadt Bielefeld), Dr. Leif Brand (VDI-Technologiezentrum), Dr. Wiebke Esdar, (stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag), Prof Dr. Lars Gerhold (BeLIFE), Dr. Katharina Kloke (Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt), Dr. Andreas Matt (IMAGINARY), Gesa Fischer (Wissenswerkstadt Bielefeld) und Marc-Luca Schneider (Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt). Foto: Wissenswerkstadt

Eröffneten gemeinsam die Ausstellung (v.r.): Miriam Welz (2. Bürgermeisterin Stadt Bielefeld), Dr. Leif Brand (VDI-Technologiezentrum), Dr. Wiebke Esdar, (stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag), Prof Dr. Lars Gerhold (BeLIFE), Dr. Katharina Kloke (Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt), Dr. Andreas Matt (IMAGINARY), Gesa Fischer (Wissenswerkstadt Bielefeld) und Marc-Luca Schneider (Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt). Foto: Wissenswerkstadt

Nach ihrer Premiere in der Hamburger HafenCity ist „Sicher, oder?“ nun zum zweiten Mal auf ihrer bundesweiten Tour zu sehen. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese Ausstellung über unser bundesweites Netzwerk nach Bielefeld holen konnten“, sagt Gesa Fischer, Co-Leitung der Wissenswerkstadt.

Die Exponate basieren auf Modellprojekten aus verschiedenen Regionen Deutschlands. Diese entstehen im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Programms zur Sicherheitsforschung. Die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, betont: „Nur eine informierte Bevölkerung kann resilient auf Krisen reagieren. Die Ausstellung schafft genau dieses Fundament. Sie zeigt, dass Sicherheitsforschung keine abstrakte Wissenschaft ist, sondern konkrete Lösungen für den Alltag schafft und unser aller Leben sicherer macht. Das schafft Vertrauen und stärkt unsere gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit.“

Für Familien bietet die Wissenswerkstadt am 16. Mai einen Aktionstag zur Ausstellung an. Dann ist unter anderem die Bielefelder Feuerwehr zu Gast an der Wilhelmstraße 3. Kinder können kleine Roboter programmieren und sie als Miniatur-Rettungshelfer über den Bielefelder Stadtplan schicken. Dazu gibt es weitere Angebote zum Ausprobieren und kindgerechte Informationen rund um den Katastrophenschutz.

Mehr zur Ausstellung gibt es unter: www.wissenswerkstadt.de/sicher-oder

Importblock für „OWL ChatGPT Einfüge-Assistent“

Bielefeld. Stromausfall, Hochwasser oder ein Unfall zu Hause: Krisen können jederzeit eintreten. Die neue Ausstellung „Sicher, oder?“ in der Wissenswerkstadt Bielefeld, Wilhelmstraße 3, zeigt, wie sich Einzelne und die Gesellschaft besser auf solche Situationen vorbereiten können. Die Ausstellung ist montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr kostenlos zu sehen und gastiert bis zum 10. Juli in der Wissenswerkstadt.

„Die Besucher:innen tauchen an verschiedenen Mitmach-Stationen in Szenarien ein und lernen spielerisch, Situationen richtig einzuschätzen, Informationen weiterzugeben, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und selbst vorzusorgen“, sagt Prof. Dr. Lars Gerhold, Sicherheitsforscher an der TU Braunschweig. Er leitet das bundesweite Forschungsprojekt „BeLIFE“, in dessen Rahmen die Ausstellung entwickelt wurde. Sie lädt dazu ein, sich mit den Herausforderungen wachsender Naturgefahren und anderer Krisenszenarien auseinanderzusetzen und die eigene Rolle in Vorbereitung, Reaktion und Wiederaufbau spielerisch zu reflektieren.

Wie reagieren wir im Ernstfall unter Zeitdruck? An den Exponaten erkunden die Besucher:innen zum Beispiel, wie Informationen in ein Lagebild eingespeist, bewertet und weitergegeben werden. Das erläutert Dr. Andreas Matt, Geschäftsführer des Ausstellungsentwicklers IMAGINARY aus Berlin. Außerdem zeigt die Ausstellung, wie sich Kommunikation unter Zeitdruck verändert und was passiert, wenn Informationen unvollständig sind oder unerwartete Hindernisse auftreten.

Nach ihrer Premiere in der Hamburger HafenCity ist „Sicher, oder?“ nun zum zweiten Mal auf ihrer bundesweiten Tour zu sehen. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese Ausstellung über unser bundesweites Netzwerk nach Bielefeld holen konnten“, sagt Gesa Fischer, Co-Leitung der Wissenswerkstadt.

Die Exponate basieren auf Modellprojekten aus verschiedenen Regionen Deutschlands. Diese entstehen im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Programms zur Sicherheitsforschung. Die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, betont: „Nur eine informierte Bevölkerung kann resilient auf Krisen reagieren. Die Ausstellung schafft genau dieses Fundament. Sie zeigt, dass Sicherheitsforschung keine abstrakte Wissenschaft ist, sondern konkrete Lösungen für den Alltag schafft und unser aller Leben sicherer macht. Das schafft Vertrauen und stärkt unsere gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit.“

Für Familien bietet die Wissenswerkstadt am 16. Mai einen Aktionstag zur Ausstellung an. Dann ist unter anderem die Bielefelder Feuerwehr zu Gast an der Wilhelmstraße 3. Kinder können kleine Roboter programmieren und sie als Miniatur-Rettungshelfer über den Bielefelder Stadtplan schicken. Dazu gibt es weitere Angebote zum Ausprobieren und kindgerechte Informationen rund um den Katastrophenschutz.

Mehr zur Ausstellung gibt es unter: www.wissenswerkstadt.de/sicher-oder