Unser Testbericht: Olympus 25 mm 1.2 ED Pro

Bielefeld. Lange warteten Nutzer des Olympus Micro Four Thirds auf ein lichtstarkes Objektiv. 2017 erschien schließlich das Olympus 25 mm 1.2 ED Pro. In unserem Kurztest zeigen wir, ob der hohe Preis auch qualitativ gerechtfertigt ist.

Eine Anschaffung des Objektiv ist für den Normalverbraucher mit einem Preis von 1209,00€ nämlich äußerst kostspielig, jedoch macht sich dies an vielen Stellen an der Qualität bemerkbar. Das F1,2 lichtstarke Objektiv lässt sich weder kompakt noch günstig bauen, sodass es mit 415 Gramm und einer Länger von 8,7 Zentimetern etwas schwer in der Hand liegt. Das Gehäuse besteht beinahe vollkommen aus Metall, sodass es gegen mögliche Verunreinigungen geschützt ist. Der optische Aufbau   besteht   aus   19   Linsen,   die   in   14   Gruppen   angeordnet   sind.   Zum Lieferumfang   gehören   weiterhin   die   Streulichtblende   LH-66B,   sowie   eine   kleine Schutztasche.

Funktionen, wie der Autofokus arbeiten äußerst leise und präzise. Scharf gestellt wird das Objektiv durch die manuelle Fokussierung oder durch den elektrischen Fokusring. In der Anwendung zeigt das Olympus 25 mm 1.2 ED Pro eine sehr gute Ausgeglichenheit zwischen hohe Schärfe und natürlicher Hintergrundunschärfe. Die geringe Schärfentiefe bei Offenblende hilft zudem bei der manuellen Fokussierung, aber auch der Autofokus profitiert von dem Mehr an Licht. Aber auch Gegenlichtsituation meistert das Objektiv hervorragend.

Das Olympus 25 mm 1.2 ED Pro ist ein Experten-Objektiv, dessen Anschaffung aufgrund des hohen Preises und der Schwere des Gerätes wohlüberlegt sein will. Doch für sein Geld erhalten Nutzer eine gelungene Gegenleistung, da Bildqualität und Verarbeitung ausgezeichnet und die Verarbeitung hervorragend sind. Es ist gekennzeichnet durch eine Balance von nicht übertriebener Schärfer und Kontrast, ist zugleich aber gegenlichtfest und verzeichnungsfrei.

Für Profis also eine Anschaffung wert!

 

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