Zerstörung der Blumenpracht im Neuhäuser Schlosspark

Schloss Neuhaus. Nur wenige Tage durften sich Besuchende des Neuhäuser Schlossparks an der Schönheit der Bepflanzung im Barockgarten erfreuen. Leider haben, in der Zeit zwischen Donnerstag, 22. April 17 Uhr und Freitag, 23. April 7.45 Uhr, unbekannte Täter fast die Hälfte der „Fritillaria – Rubra maxima“, im Volksmund auch Kaiserkronen genannten Zierpflanzen, abgeschnitten und sie so unwiderruflich zerstört. Die Köpfe dieser prachtvollen Pflanzen wurden, wie es aussieht, mit einem scharfen Gegenstand abgetrennt. „Fast 500 unserer Kaiserkronen wurden abgesäbelt und so eines der Highlights der Bepflanzung im Barockgarten mutwillig zerstört“, berichtet der Geschäftsführer der Schlosspark und Lippesee Gesellschaft Christian Stork. „Ich bin einfach nur fassungslos über so eine dumme Tat. Die Menschen können gerade schon nicht viel unternehmen auf Grund der pandemischen Lage, aber sich wenigstens an der Blumenpracht bei einem Spaziergang im Schlosspark erfreuen. Warum macht man so etwas“, führt Christian Stork weiter aus.
Unbekannte Täter haben fast die Hälfte der „Fritillaria - Rubra maxima“, im Volksmund auch Kaiserkronen genannten Zierpflanzen, abgeschnitten und sie so unwiderruflich zerstört.© Schlosspark und Lippesee Gesellschaft

Unbekannte Täter haben fast die Hälfte der „Fritillaria – Rubra maxima“, im Volksmund auch Kaiserkronen genannten Zierpflanzen, abgeschnitten und sie so unwiderruflich zerstört.© Schlosspark und Lippesee Gesellschaft

Gerade in dieser Woche gab es viele freudige Rückmeldungen auf Grund der schönen und prachtvollen Bepflanzungen des Barockgartens. Die reinen Materialkosten der zerstörten Pflanzen werden auf ca. 2.500 Euro geschätzt. Der ideelle Wert der Zerstörung ist jedoch bei weitem höher.
Die mutwillige Zerstörung wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Hinweise zu möglichen Tätern nimmt die Polizei, die Schlosspark und Lippesee Gesellschaft oder die Stadt Paderborn entgegen.

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140.000 Frühjahrsblumen laden zum Staunen ein

Unter dem Motto „Blumenpracht und Waldidylle“ hat die Stadt Bad Lippspringe im Jahr 2017 eine außergewöhnlich erfolgreiche Landesgartenschau ausgerichtet. Gerade in der aktuellen Zeit können sich alle Besucher der Gartenschau Bad Lippspringe mit Freude daran erinnern. 140.000 Frühjahrsblumen laden zum Staunen ein und zaubern den Betrachtern ein Lächeln ins Gesicht.

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140.000 Frühjahrsblumen laden zum Staunen ein. Foto:Bad Lippspringe

Das Team um Gärtnermeister Ralf Biermeier (Foto) hat in den vergangenen Monaten mehr als 35.000 farbenfrohe Blumen wie Anemonen, Bellis, Hornveilchen, Ranunkeln, Stiefmütterchen und Vergissmeinnicht in unterschiedlichen Sorten und Farben gepflanzt. Sie sorgen zusammen mit rund 100.000 Zwiebelpflanzen für ein beeindruckendes Blütenmeer in der Gartenschau. Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Zierlauche vervollständigen die einzigartige Blütenpracht in der Region.

Die Gesamtanzahl der Frühjahrsblumen in den Beeten ist damit seit der Landesgartenschau im Jahr 2017 auf einem konstant hohen Niveau, bestätigt Gärtnermeister Ralf Biermeier: „Die Besucher dürfen sich wie in den vergangenen Jahren auf eine üppige Blütenpracht mit rund 140.000 bunten Frühjahrsblumen freuen.“

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