70 Aussteller informieren in Rheda-Wiedenbrück über Ausbildung, Studium und Weiterbildung

Dr. Silke Glogowski, Bürgermeister Theo Mettenborg, Petra Winkelsträter von der Fachstelle Übergang Schule–Beruf und Wirtschaftsförderer Sebastian Czoske bei der Eröffnung der Messe „Ausbildung und Arbeit“.
© Foto: Stadt Rheda Wiedenbrück
Rheda-Wiedenbrück. Die Messe „Ausbildung und Arbeit“ verzeichnete an zwei Tagen mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher in der Stadthalle. Insgesamt präsentierten 70 Unternehmen, Schulen, Hochschulen und Institutionen ihre Angebote zu Ausbildung, Studium und Weiterbildung.
Bürgermeister Theo Mettenborg eröffnete den ersten Messetag gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Sebastian Czoske und Petra Winkelsträter von der Fachstelle Übergang Schule-Beruf. Ab 9 Uhr stellten die Aussteller die unterschiedlichen beruflichen Möglichkeiten und ihre Mitmachangebote vor.
Rund 800 Jugendliche am Freitag
Der Freitag richtete sich an Schülerinnen und Schüler. Rund 800 Jugendliche aus allen weiterführenden Schulen sowie den Bildungsträgern in Rheda-Wiedenbrück informierten sich über Ausbildungsberufe, Studiengänge und Karrierewege. Viele führten erste Gespräche mit potenziellen Arbeitgebern, erkundigten sich nach Praktika oder suchten nach passenden Ausbildungsplätzen.
Petra Winkelsträter hob hervor, dass viele Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit genutzt hätten, Fragen zu stellen und erste Kontakte zu knüpfen. „So wird Berufsorientierung greifbar und der Übergang von der Schule in den Beruf erleichtert“, erklärte sie.
Am Samstag kamen weitere 250 Interessierte aus der Region zur Messe. Besucherinnen und Besucher reisten unter anderem aus Detmold, Bielefeld, Gütersloh und Lippstadt an.

Bei einer Mitmachaktion auf der Messe „Ausbildung und Arbeit“ probiert eine Jugendliche unter fachlicher Anleitung handwerkliche Tätigkeiten aus.
© Foto: Stadt Rheda Wiedenbrück
Matching-System erleichtert die Orientierung
Am Eingang erhielten Interessierte von den Übergangscoachinnen farbige Buttons, die gut sichtbar an der Kleidung angebracht wurden. Die Messestände waren entsprechend gekennzeichnet, sodass passende Gesprächspartner leichter zu finden waren. Ana Rubio Gellermann vom städtischen Jugendzentrum unterstützte insbesondere die jüngeren Besucherinnen und Besucher bei der Orientierung.
Neben den persönlichen Beratungsgesprächen boten zahlreiche Mitmachaktionen in der Stadthalle und auf dem Außengelände die Möglichkeit, verschiedene Berufe praktisch kennenzulernen. Die Aussteller lobten den Besucherandrang und die Qualität der geführten Gespräche.
Wirtschaftsförderer Sebastian Czoske zog eine positive Bilanz. Der persönliche Austausch zwischen jungen Menschen und Unternehmen sei ein wichtiger Bestandteil der Berufsorientierung. „Die große Resonanz und die vielen intensiven Gespräche bestätigen, dass unser Konzept aufgeht“, sagte Czoske. Die Messe „Ausbildung und Arbeit“ dient zugleich der Berufsorientierung und der Fachkräftesicherung in Rheda-Wiedenbrück.
Fortsetzung im kommenden Jahr geplant
Das Organisationsteam will nun die Rückmeldungen von Ausstellern sowie Besucherinnen und Besuchern auswerten. Bereits fest steht, dass die Messe auch im kommenden Jahr wieder stattfinden soll.





