Wasserwerk ruft zum Wassersparen in Büren auf

Wasserampel steht auf Gelb – anhaltende Trockenheit und hoher Verbrauch belasten die Anlagen

Büren. Wassersparen in Büren bleibt nach Angaben des Wasserwerks der Stadt dringend notwendig. Anhaltende Trockenheit, hohe Temperaturen und ein außergewöhnlich hoher Verbrauch führen derzeit zu einer starken Auslastung der Förder- und Aufbereitungsanlagen. Die Wasserampel steht auf Gelb. Um die Versorgungssicherheit für alle Haushalte und kritische Infrastrukturen dauerhaft zu gewährleisten, bittet das Wasserwerk Bürgerinnen und Bürger sowie Betriebe, ab sofort bis auf Weiteres sparsam mit Trinkwasser umzugehen.

Verbrauchsspitzen am Abend vermeiden

Ausgetrockneter Gewässerboden mit freigelegten Baumstümpfen vor einem Wald bei Abendlicht.

Symbolfoto: Pixabay

Besonders hoch ist der Wasserverbrauch laut Wasserwerk typischerweise zwischen 17 und 21 Uhr. Ein sparsamer Umgang in diesem Zeitfenster wirkt sich deshalb besonders stark aus. Spül- und Waschmaschinen sollten nur voll beladen im Eco-Programm betrieben werden. Zudem empfiehlt das Wasserwerk, zu duschen statt zu baden, die Duschdauer zu verkürzen und tropfende Armaturen zuzudrehen oder zu reparieren.

Nicht akut notwendiger Wasserverbrauch sollte möglichst verschoben werden. Dazu zählen unter anderem das Auffüllen von Pools, Hochdruckreinigungen und Autowäschen. Auch die Gartenbewässerung sollte reduziert werden. Rasenflächen sollen nicht gesprengt, Beete nur frühmorgens oder spätabends punktuell gegossen und möglichst Regenwasser genutzt werden.

Auch Betriebe sollen Verbrauch reduzieren

Betriebe sind aufgefordert, nicht sicherheitsrelevante Reinigungen und Bewässerungen zu pausieren und Prozesse nach Möglichkeit auf wasserärmere Alternativen umzustellen.

Die Trinkwasserversorgung ist aktuell noch gesichert. Das Wasserwerk betont, dass Wassersparen in Büren derzeit vor allem dazu beitragen soll, Spitzenlasten zu vermeiden und die vorhandenen Ressourcen zu schonen. Da keine ergiebigen Niederschläge in Aussicht stehen, ist derzeit nicht abzusehen, wann sich die Lage entspannt. Künftige Notmaßnahmen können deshalb nicht ausgeschlossen werden. Der Sparappell gilt ab sofort und zunächst unbefristet. Die Situation wird täglich neu bewertet.

Aktuelle Informationen veröffentlicht die Stadt Büren unter www.bueren.de.