Lippische Landesbibliothek zeigt Briefe, Notenhandschriften, Porträts und persönliche Gegenstände

Illustration von einem historischen Theaterzettel. Zu sehen sind das Rosental und das Hoftheater in Detmold zur Lortzing-Zeit sowie rechts das Haus der Stallmeisterin Wülker, in dem die Familie nach ihrer Ankunft zunächst wohnte.
Detmold. Die Lortzing-Ausstellung in Detmold erinnert an Gustav Albert Lortzing, der vor 225 Jahren geboren wurde und vor 175 Jahren starb. Der Sänger, Schauspieler, Komponist und Kapellmeister gilt als Schöpfer der deutschen Spieloper. Zu seinen bekannten Werken zählen „Zar und Zimmermann“, „Der Waffenschmied“ und „Der Wildschütz“.
Mehr als 120 Jahre lang gehörte Lortzing zu den meistgespielten Opernkomponisten auf deutschen Bühnen. Von seinem knapp 50-jährigen Leben verbrachte er sieben Jahre im Dienst der Detmolder Hoftheatergesellschaft. Von Oktober 1826 bis 1833 wirkte er in Detmold.
Dokumente und persönliche Gegenstände
Die Lippische Landesbibliothek zeigt in der Lortzing-Ausstellung in Detmold zahlreiche Stücke aus ihren Beständen. Dazu gehören Briefe, eigenhändige Notenhandschriften, zeitgenössische Ortsansichten und Porträts sowie zwei Taktstöcke aus Lortzings Besitz.
Eintritt und Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist noch bis Mitte September in den Räumen der Lippischen Landesbibliothek zu sehen. Der Eintritt ist frei. Während der Semesterferien ist die Bibliothek montags von 13 bis 18 Uhr, mittwochs von 10 bis 14 Uhr sowie dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.






