Hospizdienst in Büren bietet neuen Kurs zur Sterbebegleitung an

Der Ambulante Hospizdienst Mutter Teresa bereitet Interessierte ab Februar 2027 auf die ehrenamtliche Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen vor

Büren. Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten, Angehörige unterstützen und Zeit schenken: Der Ambulante Hospizdienst Mutter Teresa in Büren bietet vom 15. Februar bis zum 13. Mai 2027 einen neuen Befähigungskurs zur ehrenamtlichen Sterbebegleitung an. Das Angebot richtet sich an Menschen, die sich künftig in der Hospizarbeit engagieren und schwerstkranken sowie sterbenden Menschen zur Seite stehen möchten.

Foto: Caritas Büren

(v.l.n.r.): Sonja Puls und Kerstin Beyermann sind die Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes Mutter Teresa in Büren. Foto: Caritas Büren

Ehrenamtliche Mitarbeitende übernehmen im ambulanten Hospizdienst eine wichtige Aufgabe. Sie schenken Zeit, hören zu und unterstützen Menschen in einer häufig belastenden Lebenssituation. Der Vorbereitungskurs soll Interessierte auf diese verantwortungsvolle Tätigkeit vorbereiten und ihnen die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln.

Theorie, praktische Übungen und persönliche Auseinandersetzung

Die Qualifizierung verbindet theoretische Inhalte mit Selbsterfahrung und praktischen Übungen. Zu den Schwerpunkten gehören Kommunikation, der Umgang mit Trauer, ethische Fragestellungen, Palliative Care und Selbstfürsorge.

Neben fachlichem Wissen steht die Entwicklung einer sogenannten hospizlichen Haltung im Mittelpunkt. Diese bedeutet, schwerstkranken und sterbenden Menschen mit Achtsamkeit, Respekt und Zugewandtheit zu begegnen. Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse sollen ernst genommen und ihre Selbstbestimmung auch in der letzten Lebensphase gestärkt werden.

Die Teilnehmenden setzen sich deshalb nicht nur mit den Anforderungen der Sterbebegleitung auseinander, sondern beschäftigen sich auch mit ihren eigenen Einstellungen zu Leben, Sterben und Trauer. Offenheit, Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft zur persönlichen Reflexion bilden wichtige Voraussetzungen für das Ehrenamt.

Ehrenamtliche Begleitung mit Respekt und Mitgefühl

„Sterbebegleitung bedeutet vor allem, da zu sein, zuzuhören und Menschen in einer besonders sensiblen Lebensphase mit Respekt und Mitgefühl zu begleiten“, betonen Kerstin Beyermann und Sonja Puls, die Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes Mutter Teresa.

Der Kurs soll die Teilnehmenden auf Begegnungen mit schwerstkranken und sterbenden Menschen vorbereiten und ihnen Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen vermitteln. Dabei geht es insbesondere darum, die individuellen Bedürfnisse der begleiteten Menschen wahrzunehmen und ihnen verlässlich zur Seite zu stehen.

Nach erfolgreichem Abschluss des Befähigungskurses besteht die Möglichkeit, sich ehrenamtlich im Ambulanten Hospizdienst Mutter Teresa zu engagieren. Die Ehrenamtlichen werden auch nach ihrer Qualifizierung weiterhin unterstützt. Dazu gehören regelmäßige Fortbildungen, Supervision sowie der fachliche und persönliche Austausch innerhalb des Teams.

Anmeldung zum Befähigungskurs ab sofort möglich

Der neue Vorbereitungskurs findet vom 15. Februar bis zum 13. Mai 2027 in Büren statt. Interessierte können sich bereits jetzt über die Qualifizierung und die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements informieren.

Für Fragen und Anmeldungen steht der Ambulante Hospizdienst Mutter Teresa telefonisch unter 02951/9335711 zur Verfügung. Eine Anmeldung ist außerdem per E-Mail an hospizdienst@caritas-bueren.de möglich.