Gütersloher Hallenmasters: Diese Nationalspielerinnen spielten schon als Juniorinnen mit

Alexandra Popp, Svenja Huth, Dzsenifer Marozsán und viele weitere spätere Nationalspielerinnen standen in ihrer Jugend beim Turnier in Gütersloh auf dem Hallenparkett.

Gütersloh. Alexandra Popp, Svenja Huth, Dzsenifer Marozsán, Lina Magull und Klara Bühl: Sie alle nahmen in ihrer Jugend am Gütersloher Hallenmasters teil. Ein Blick in die Teilnehmerlisten der vergangenen 25 Jahre zeigt, welche späteren Nationalspielerinnen bei dem Nachwuchsturnier antraten und teilweise auch ausgezeichnet wurden.

Foto: Henrik Martinschledde / FSV Gütersloh 2009.

Preisträgerinnen beim Turnier 2007: Dzsenifer Marozsán (Beste Torschützin), Svenja Huth (Beste Spielerin) und Anna Felicitas Sarholz (Beste Torhüterin). Foto: Henrik Martinschledde / FSV Gütersloh 2009.

Besonders aufschlussreich ist die Teilnehmerliste aus dem Jahr 2007. Darauf stehen die Namen von Alexandra Popp, Svenja Huth und Dzsenifer Marozsán. Popp spielte damals für den 1. FFC Recklinghausen, Huth für den 1. FFC Frankfurt und Marozsán für den 1. FC Saarbrücken. Zu diesem Zeitpunkt waren die drei junge Spielerinnen, die in Gütersloh um Tore und den Turniersieg kämpften.

Viele bekannte Namen in den Teilnehmerlisten

Auch in den folgenden Jahren finden sich zahlreiche Spielerinnen, deren Wege später in die Bundesliga und zur deutschen Nationalmannschaft führten. Lena Goeßling war bereits 2001 mit dem FC Gütersloh 2000 dabei. Lina Magull spielte 2010 für den FSV Gütersloh, Linda Dallmann 2011 für Bayer Leverkusen. Klara Bühl trat 2015 mit dem SC Freiburg in Gütersloh an, Sjoeke Nüsken stand 2017 für den Gastgeber FSV Gütersloh auf dem Hallenparkett.

In den alten Unterlagen sind außerdem Sara Doorsoun, Louisa Wensing, Fabienne Dongus, Elisa Senß, Sophia Kleinherne, Jana Feldkamp, Nicole Anyomi und Melissa Kössler verzeichnet. Sophia Kleinherne spielte 2015 und 2016 für den FSV Gütersloh beim Hallenmasters, Nicole Anyomi nahm 2016 und 2017 teil.

Auszeichnungen für spätere Nationalspielerinnen

Auch die damaligen Turnierauszeichnungen sind bemerkenswert: 2007 wurde Svenja Huth zur besten Spielerin gewählt, Dzsenifer Marozsán war die beste Torschützin. Linda Dallmann erhielt 2011 die Auszeichnung als beste Spielerin. 2015 wurde Klara Bühl beste Torschützin, 2017 ging diese Auszeichnung an Nicole Anyomi.

Die Ehrungen würdigten seinerzeit die Leistungen der Spielerinnen beim Nachwuchsturnier. Rückblickend zeigen sie, welche Talente bereits früh in Gütersloh auf sich aufmerksam machten. Welche sportliche Entwicklung sich aus einem Auftritt bei einem Jugendturnier ergibt, lässt sich zu diesem Zeitpunkt allerdings kaum absehen.

Die Teilnehmerlisten aus 25 Jahren bieten inzwischen einen Rückblick auf die Nachwuchsgeschichte des Frauenfußballs. Sie dokumentieren, welche Spielerinnen später auf den großen Bühnen des Fußballs standen und zuvor beim Hallenmasters in Gütersloh angetreten waren.

25. Gütersloher Hallenmasters im Januar 2027

Die nächste Ausgabe des Turniers findet vom 8. bis 10. Januar 2027 statt. Beim 25. Gütersloher Hallenmasters um den Keystone Sports Cup treten erneut 20 B-Juniorinnen-Mannschaften aus ganz Deutschland gegeneinander an. Für die Teams geht es um Tore, Siege und eine möglichst gute Platzierung. Vielleicht findet sich auch diesmal eine Spielerin in den Teilnehmerlisten, deren Name erst Jahre später einer größeren Öffentlichkeit bekannt wird.