Malteser Höxter stärken Katastrophenschutz mit neuem Fahrzeug

Neue Fahrzeughallen verbessern die Einsatzbedingungen – 35 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich vor Ort.

Höxter. Mit einem neuen Einsatzfahrzeug und eigenen Fahrzeughallen verbessern die Malteser in Höxter ihre Voraussetzungen für den Katastrophenschutz. Bei einer gemeinsamen Feier mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, Gästen, Unterstützenden sowie Vertretern benachbarter Malteser-Gliederungen wurden das Fahrzeug und die neuen Hallen auf dem Gelände der GWH gesegnet.

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Malteser Höxter mit allen Gästen. © Malteser

Die neuen Unterstellmöglichkeiten bieten den Maltesern künftig eine geschützte und zentrale Unterbringung ihrer Einsatzfahrzeuge. Dadurch sollen die organisatorischen Abläufe verbessert und die Einsatzbereitschaft gestärkt werden. Das zusätzliche Fahrzeug erweitert die Ausstattung für Aufgaben im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz im Kreis Höxter.

35 Ehrenamtliche engagieren sich für die Menschen in der Region

Die Segnung übernahm Pfarrdechant Dr. Hans-Bernd Krismanek vom Pastoralverbund Corvey. Neben der neuen Ausstattung stand insbesondere das ehrenamtliche Engagement im Mittelpunkt der Veranstaltung.

In Höxter sind derzeit 35 aktive Helferinnen und Helfer regelmäßig für die Malteser tätig. Ihr Einsatz reicht vom Schulsanitätsdienst bis zum Katastrophenschutz. An fünf Schulen in der Region engagiert sich die Hilfsorganisation in der Ausbildung von Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern.

Auch bei Sanitätsdiensten leisten die Ehrenamtlichen einen umfangreichen Beitrag: Für das Jahr 2026 nennt die Organisation insgesamt 90 Einsätze mit rund 6.000 Helferstunden.

Unterstützung durch Stadt und Bürgerstiftung

Ein besonderer Dank der Malteser galt Bürgermeister Daniel Hartmann für seine Unterstützung sowie der Bürgerstiftung Höxter. Diese beteiligte sich mit einer Spende von 500 Euro an der Anschaffung einer neuen Fahrtrage.

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Von links: David Müller-Reich, Malteser-Stadtbeauftragter, Bürgermeister Daniel Hartmann und Noah Finn Schikora, Malteser-Geschäftsführer. Foto: © Malteser

In seinem Grußwort betonte Hartmann die Bedeutung der Malteser für den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz. Die Hilfsorganisation sei in Höxter sichtbar und habe sich als fester Bestandteil der örtlichen Hilfsstrukturen etabliert.

Auch Martin Lange, Fachbereichsleiter für Öffentliche Sicherheit und Straßenverkehr beim Kreis Höxter, hob die Zusammenarbeit hervor. Als Beispiel nannte er die gemeinsame Teilnahme an der Katastrophenschutzübung „Diemelsturm“ am vorangegangenen Wochenende.

Einweihung als Zeichen der Zusammenarbeit

Im Anschluss an die Segnung nutzten die Gäste bei Gegrilltem und Getränken die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Dabei standen neben den neuen Einsatzmöglichkeiten auch die Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen und die Unterstützung des Ehrenamts im Mittelpunkt.

Für die Malteser bedeutet die Einweihung der Fahrzeughallen und die Übernahme des neuen Einsatzfahrzeugs eine weitere Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen. Zugleich unterstreicht die Veranstaltung die Bedeutung des freiwilligen Engagements für die Sicherheit und Versorgung der Menschen in Höxter und Umgebung.