Wirtschaftsjunioren kritisieren Rente mit 63

PostkartenGenerationengerecBielefeld. Die Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen (WJO)  fordern, den Ausverkauf der Interessen der nächsten Generation zu stoppen. Mit einer Postkartenaktion rufen sie die Bundespolitik dazu auf, auch die Rechte der zukünftigen Generationen zu beachten. „Auslöser der Aktion sind die Pläne der Bundesregierung, die Rente mit 63 einzuführen“; erklärt Sebastian Ernst; Sprecher der Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen aus Bielefeld. „Wir gönnen jedem seine wohlverdiente Rente“, betont Uwe Adelmeyer, Leiter des WJO-Arbeitskreises Zukunft und Politik aus Bielefeld. „Aber wir müssen uns klar machen, dass die nächste Generation das ausbaden wird – auch die Kinder und Enkel derjenigen, die jetzt von dem Rentengeschenk der Regierung profitieren,“ ergänzt Wirtschaftsjuniorin Anja Kruse, Leiterin der WJO- Projektgruppe Familienunternehmen.

Die Aktion der jungen Unternehmer ist Teil einer deutschlandweiten Kampagne junger Unternehmer und Führungskräfte, mit der die Wirtschaftsjunioren Deutschland eine generationengerechte Politik einfordern. Ziel der Aktion ist, dass jeder Abgeordnete des Deutschen Bundestages Post von den Wirtschaftsjunioren bekommt und damit auf die Anliegen der jungen Unternehmer aufmerksam wird. In Ostwestfalen werden im Laufe der nächsten Wochen noch weitere Postkarten von Seiten der Wirtschaftsjunioren verschickt werden, um auf die Problematik der Generationengerechtigkeit aufmerksam zu machen.

BU: Postkarten nach Berlin: v.l.n.r.:Uwe Adelmeyer, Anja Kruse und Sebastian Ernst
beim Schreiben der Protestpost

Foto: IHK Bielefeld