Wahlbenachrichtigungen kommen in den nächsten Tagen

Wahlamt_190813Rheda-Wiedenbrück (pbm). Am Montag hat der Versand der Wahlbenachrichtigungen für die Bundestagswahl am 22. September begonnen. Ab Dienstag können also die ersten Briefe bei den Wahlberechtigten eintreffen. Bis zum 1. September sollten alle Wahlberechtigten in Rheda-Wiedenbrück ihre Benachrichtigung bekommen haben. Erstmalig wird die Wahlbenachrichtigung in diesem Jahr als Brief und nicht als Postkarte verschickt. Kürzliche Änderungen im Bundeswahlrecht führten zu längeren Texten, die auf den Briefen besser zu lesen sind. Auch ist für Wählende und Wahlhelfer Ort und Zeit der Wahl jetzt leichter zu erkennen. Außerdem ist der Wahlscheinantrag auf der Rückseite, mit dem Briefwahlunterlagen angefordert werden können, nun besser auszufüllen.

Wer den Brief mit dem aufgedruckten Hinweis „Achtung wichtige Wahlunterlagen“ nicht bis zum 1. September bekommen hat, sollte sich beim Wahlamt melden.

Entgegen hartnäckigen Legenden ist die Wahlbenachrichtigung jedoch kein „Wahlausweis“, sondern eine Einladung zur Wahl. Es empfiehlt sich, zusätzlich gültige Ausweispapiere mitzubringen. Damit können mögliche Zweifel an der Identität sofort ausgeräumt werden können. So ist auch garantiert, dass man wählen darf, wenn die Wahlbenachrichtigung verloren gegangen ist.

Auch Briefwahl mit der Wahlbenachrichtigung möglich

Wer nicht ins Wahllokal kommen kann, hat die Möglichkeit, per Brief seine beiden Stimmen abzugeben. Die Briefwahl muss man bei der Stadtverwaltung beantragen. Eine Möglichkeit für die Anforderung der Briefwahlunterlagen bietet die Wahlbenachrichtigung; auf deren Rückseite ist ein Wahlscheinantrag abgedruckt, der ausgefüllt und im frankierten Umschlag an das Wahlamt zu schicken ist. Noch schneller geht´s über das Internet; ein entsprechender Link auf den Online-Wahlscheinantrag findet sich auf der Internetseite der Stadt unter www.rheda-wiedenbrueck.de. Für Smartphone-Besitzer bietet das Rathaus einen neuen Service: Dank des QR-Codes auf dem Wahlbenachrichtigungsschreiben können nun auch auf diesem Wege Briefwahlunterlagen angefordert werden.

Die Briefwahl kann spätestens bis Freitag, 20. September, 18 Uhr, beantragt werden. Bei Antragstellung per Post oder online schickt das Wahlamt unverzüglich die Briefwahlunterlagen zu. Ein beigefügtes Merkblatt als „Gebrauchsanweisung“ erklärt, wie dann vorzugehen ist. Der rote Wahlbrief mit dem ausgefüllten Wahlschein und dem im blauen Umschlag separat eingetüteten Stimmzettel muss dem Wahlamt am 22. September spätestens bis 18 Uhr vorliegen; sonst kann er nicht mehr in der Auszählung berücksichtigt werden. Er sollte daher rechtzeitig in den Briefkasten der Deutschen Post oder – am Wahlwochenende – am besten direkt in den Briefkasten des Rathauses geworfen werden. Wer „erst kurz vor Toresschluss“ auf die Idee mit der Briefwahl kommt oder jetzt schon wählen möchte: Die Unterlagen können auch im Rathaus abgeholt werden; ebenso ist es möglich, direkt dort zu wählen.

BU: Im Ratstrakt des Rathauses ist das Briefwahlbüro eingerichtet. Hier können Wähler ab sofort mit ihrem Wahlschein die Briefwahl beantragen oder auch gleich wählen. Um die Wähler kümmern sich Christoph Hartmann (1. von links), Tobias Marks und Johannes Ebbersmeyer (1. und 2. von rechts). Erster Beigeordneter Peter Bremhorst (2. von links) ist Wahlleiter, Friederich Stratmann, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste im Rathaus (3. von links), sorgt für die Abwicklung der Wahlen.
Foto: Stadt Rheda-Wiedenbrück