Rheda-Wiedenbrücker Schulen auf dem neuesten Stand

Oberstufenmodul_Einstein081Rheda-Wiedenbrück: Auf Hochtouren arbeiten derzeit die Mitarbeiter des Fachbereichs Immobilienmanagement der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Die neu gegründete Gesamtschule, die Erweiterung des Einstein-Gymnasiums, der Umbau in der Ketteler-Hauptschule sowie zahlreiche andere kleinere Maßnahmen an verschiedenen Schulen sind die Hauptaufgaben des Fachbereichs in der Ferienzeit. Beruhigt sein können alle Eltern, die ihre Kinder an der neuen Gesamtschule angemeldet haben.

Beide Standorte werden pünktlich zum Schulbeginn am vierten September fertig sein. Der Hauptaugenmerk der Fachleute liegt derzeit darauf, dass die acht Eingangsklassen alles notwendige vorfinden. In Rheda wird der Standort bereits eingerichtet. „Dort haben wir bereits sehr gute durchrenovierte Klassenräume“, erklärt Architekt Heinz-Günter Fink. Der Spielplatz ist fertig.Für den Standort Wiedenbrück werden Klassenräume, Aufenthaltsräume, Sekretariate und Lehrerzimmer hergerichtet. Architekt Hubert Splietker kümmert sich um das Gesamtprojekt Gesamtschule. Sehr schön sei das kooperierende Miteinander zwischen allen Beteiligten. In Rheda werden die Mensa der Hauptschule sowie auch die Fachräume dort gemeinschaftlich genutzt“, erläuterte Splietker die Umsetzung. In Wiedenbrück soll die sehr gut ausgebaute Mensa der Osterrath-Realschule gemeinschaftlich genutzt werden. Zu den Mensen sind jeweils gelungene Wegeverbindung geschaffen worden. Die Fachräume in der Ketteler-Schule werden ebenfalls gemeinsam genutzt. Das sei nicht ganz einfach zu planen gewesen, meinte Splietker. Wichtig sei jedoch allen, dass nicht sämtliche Fachräume doppelt geschaffen werden, die dann in spätestens fünf Jahren wieder leer stehen. Die Gesamtschule würde wachsen und die Hauptschule in den nächsten Jahren schrumpfen.

FB_IMMO_0813Auch am Einstein Gymnasium tut sich einiges: Dort entsteht gerade in kürzester Zeit ein Erweiterungsbau in modularer Bauweise. Der zweigeschossige Bau wird nach den neuesten Standards ausgestattet. „Da hat unser Architekt Fink große Arbeit geleistet. Denn in so kurzer Zeit alles so perfekt zu koordinieren war schon eine echte Herausforderung“, lobt Fachbereichsleiter Thomas Becher seinen Kollegen. In dem Neubau wird die Oberstufe mit neun Klassenräumen zuzüglich Nebenräumen, Sanitäranlagen und Treppenhaus einziehen. Damit werden wieder alle Einsteinschüler zusammen auf einem Schulgelände unterrichtet. Viele weitere Maßnahmen laufen in den anderen Schulen. Rund 750 000 Euro werden in den Ferien verbaut. Von neuen Verteilkästen über Anstriche und Brandschutzverbesserungen bis zu neuen Räumen passiert in den Schulferien so einiges, das den hohen Standard bei den Schulgebäuden aufrecht hält.

BU: Das Einstein-Gymnasium bekommt eine Erweiterung für neun Oberstufenklassenräume. Die Handwerker bringen gerade einen Vollwärmeputz an, so dass der Neubau einer massiven Bauweise nichts nachsteht.

BU2: Die Ingenieure des Fachbereichs Immobilienmanagement arbeiten in den Ferien auf Hochtouren, damit zum Schulstart alles fertig ist. In der Parkschule entsteht im Gebäude ein neues Lehrerzimmer mit großer Fensterfront. Das bisherige Lehrerzimmer steht kurz nach den Ferien für die Randstundenbetreuung zur Verfügung. Auf dem Baugerüst v. links: Fachbereichsleiter Thomas Becher, Ralf Brinkmann, Heinz-Günter Fink, Arnd Baumann, Hubert Splietker und Holger Knust.