Naturschulkinder erleben Vielfalt der Hühnerrassen

ZwergseidenhuhnTjarkAmelieHannohRolfBrandtGütersloh (gpr). Sie wirken wie ein Ball aus Haaren und sind nur 600 Gramm schwer. Die Zwergseidenhühner lassen sich sogar streicheln. Und das fühlt sich richtig gut an. Neun Naturschulkinder haben am Montag im Rahmen der Ferienspiele die Gelegenheit genutzt, um im Vereinsheim des Geflügelzucht- und Gartenbauvereins Isselhorst e.V. mehr über Hühner zu erfahren. Svenja Kösters und Rolf Brandt, unterstützt von Andrea Flötotto vom Fachbereich Umweltschutz, zeigten den Kindern, was die Tiere brauchen. Bei einer Hühnerrallye fanden die Kinder zum Beispiel heraus, wie lange eine Henne brüten muss bis ein Küken schlüpft, nämlich 21 Tage.

Manche Rassen kannten die Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren schon, andere waren neu. „Unsere Nachbarn haben auch einen Hahn, der immer ziemlich früh kräht“, sagte Amelie. Mit Luigi, dem Italiener, konnte der Vereinsvorsitzende Rolf Brandt auch größere Exemplare zeigen. Und auch einen Krüper konnten die Kinder in Augenschein nehmen. Ein Huhn, das zur Rasse des Haushuhnes gehört und zur Gruppe der so genannten deutschen Landhühner zählt. Die Rasse gilt als gefährdet. Früher war dieses wetterfeste Huhn auf vielen Höfen zu finden.

Erstaunlich zutraulich ist auch das Ko Shamo, eine in Japan gezüchtete Rasse von Kampfhühnern, die ein sehr knappes und eng anliegendes Gefieder haben. Es gibt sie in verschiedenen Farbenschlägen. In der Naturschule konnten die Kinder ein weißes Ko Shamo auf den Schoß nehmen. Nicht nur die Kinder, auch Jugendliche begeistern sich für die Anmut des Federviehs. In der Jugendgruppe des Vereins eifern 16 Jugendliche den 135 Mitgliedern des Geflügelzucht- und Gartenbauvereins Isselhorst nach.

Bildunterzeile:Mit seidenweichem Federkleid: Rolf Brandt vom Geflügelzucht- und Gartenbauverein Isselhorst e.V. zeigt den Naturschulkindern Hannah, Amelie und Tjark ein Zwergseidenhuhn. Foto: Stadt Gütersloh