Kommunaler Ordnungsdienst geht auf Streife

Rheda-Wiedenbrück . Ab 1. September gehen die neuen Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes in Rheda-Wiedenbrück auf Streife. Die drei neuen Außendienst-Mitarbeiter des Ordnungsamtes werden in den Stadtkernen präsent sein und auch Beschwerden nachgehen. Sie sind Ansprechpartner für die Bürger in allen Sicherheitsfragen und kontrollieren die Einhaltung von Regeln auch in den Abendstunden und an Wochenenden.

vlnr.: Bürgermeister Theo Mettenborg (links) und Tobias Düpjohann (rechts) begrüßen die neuen Ordnungsdienstmitarbeiter Manuel Kraberg (vorn), Timo-André Stork (hinten) und Julia Pazurek.Foto: Stadt Rheda-Wiedenbrück

vlnr.: Bürgermeister Theo Mettenborg (links) und Tobias Düpjohann (rechts) begrüßen die neuen Ordnungsdienstmitarbeiter Manuel Kraberg (vorn), Timo-André Stork (hinten) und Julia Pazurek.Foto: Stadt Rheda-Wiedenbrück

Zu ihren Aufgaben gehört es, regelmäßig Orte aufzusuchen, an denen Bürger sich subjektiv in ihrem Sicherheitsgefühl beeinträchtigt fühlen. Sie gehen Meldungen über Ruhestörungen nach, kontrollieren bei Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz, helfen, den reibungslosen Ablauf von Veranstaltungen sicher zu stellen und können natürlich auch tätig werden, wenn Menschen falsch parken, ihre Kippen auf die Straße werfen oder ihren Hund nicht anleinen.

Bürgermeister Theo Mettenborg begrüßte die neuen Mitarbeiter, die auf ihren früheren Stellen eine Verwaltungsausbildung durchlaufen bzw. eine Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft absolviert haben: „Sie sind sehr qualifiziert für Ihre Aufgabe. Ihre Arbeit als Ordnungskräfte wird sehr erwartet und dient der Sicherheit in unserer Stadt.“

Tobias Düpjohann, der im Fachbereich öffentliche Sicherheit und Ordnung den Einsatz des Außendienstes koordiniert, betont: „Unsere Ordnungsdienstmitarbeiter ersetzen nicht die Arbeit der Polizei, sie ergänzen sie.“ Die bewährte Ordnungspartnerschaft zwischen Stadt und Polizei erhält so einen weiteren Baustein.

Die Mitarbeiter werden mit einheitlicher Dienstkleidung ausgestattet um als Ansprechpartner erkennbar zu sein und auch das subjektive Sicherheitsgefühl zu stärken. Ihre Aufgabe wird es sein, Störer anzusprechen und in schwierigen Situationen zu deeskalieren. Dazu stehen ihnen auch ordnungsbehördliche Befugnisse zu. So haben sie unter anderem das Recht Personen zu befragen, ihre  Identität festzustellen, Platzverweise auszusprechen, Durchsuchungen und Sicherstellungen vorzunehmen oder Störungen für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abstellen. Die Verfolgung von Straftaten bleibt Aufgabe der Polizei.

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