Markus Kavka ist der erste Popdozent an der Universität Paderborn

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Paderborn. Ab dem Wintersemester 2014/15 werden an der Universität Paderborn in regelmäßigen Abständen prominente Persönlichkeiten aus dem Bereich der Popmusikkultur als Dozierende zu Gast im Bachelor- und Masterstudiengang „Populäre Musik und Medien“ sein. Gestartet wird die Paderborner Pop-Dozentur mit Markus Kavka, einem der bekanntesten Akteure des Musikfernsehens und Musikjournalismus in Deutschland.

Die Initiatoren Prof. Dr. Christoph Jacke (Studiengangsleitung) und Uli Lettermann (künstlerischer Bereich) vom Fach Musik betonen, dass ihnen für die Mitarbeit im Studiengang das inhaltliche Engagement und die wissenschaftliche Anbindung wichtiger als die Prominenz sei. Die Paderborner Pop-Dozentur möchte erfahrene Gäste aus allen Gebieten der Popmusikbranchen fester in den universitären Ablauf einbinden, als dies etwa Gastvorträge oder andere punktuelle Besuche tun, die im Studiengang bereits seit mehreren Jahren durchgeführt werden. Christoph Jacke: „Wir möchten den Studierenden die Möglichkeit bieten, einmal ganz nah mit reflektierten Persönlichkeiten an konkreten Projekten zu arbeiten und den Pop-Dozenten, ihre Erfahrungen aus dem Business an die Universität zu bringen. Die Paderborner Pop-Dozentur soll eine etablierte Schnittstelle zwischen akademischer Ausbildung und popmusikalischen Bühnen werden. Dabei darf eine Portion Glam und Spaß durchaus sein. Markus Kavka scheint uns dafür der ideale Kandidat, zumal er bei seinem ersten Besuch sehr schnell sagte, dass er diesen Studiengang absolut gerne selbst studiert hätte’“.

Der gebürtige Ingolstädter Markus Kavka sammelte schon vor und während seines Studiums der Theater- und Kommunikationswissenschaften in Erlangen erste Erfahrungen als Musikjournalist bei Stadt- und Musikmagazinen sowie beim Radio. Bekannt wurde Markus Kavka als Moderator und Produzent diverser Popmusik-Sendungen auf „VIVA“, „VIVA zwei“ und „MTV“ und später bei „ZDFinfo“, „ZDFkultur“, „Servus TV“, „Kabel Eins“ sowie auf diversen Online-Plattformen. Zu den vom Wahl-Berliner interviewten Stars gehören die ganz großen Namen der Popmusik wie u. a. U2, Depeche Mode, Madonna, Sting, Robbie Williams, Marilyn Manson, Ozzy Osbourne, Kylie Minogue, Metallica und Nick Cave. Zudem legt Kavka in Clubs und bei zahlreichen Events auch als DJ im Bereich Deep und Tech House auf (u.a. auf dem „Melt-Festival“). Mittlerweile veröffentlicht der mehrfache Medienpreisträger (u. a. Bayerischer Fernsehpreis und Grimme Online Award) auch Romane und Kolumnensammlungen und engagiert sich im Rahmen von karitativen Projekten für Jugendliche.

Markus Kavka war über persönliche Kontakte von Prof. Dr. Christoph Jacke bereits im letzten Wintersemester im Rahmen von zwei Podiumsdiskussionen zu Gast im Paderborner Studiengang „Populäre Musik und Medien“. Dabei zeigte sich Kavka derart angetan von Inhalten und Atmosphäre des Studiengangs, dass er den Studierenden schon damals versprach, noch einmal wiederzukommen und mit ihnen intensiver zusammenarbeiten zu wollen.

Im kommenden Wintersemester 2014/15 wird Kavka eine Lehrveranstaltung zur Konzeption, Produktion und Reflexion einer Musikfernsehsendung für 20 Studierende geben. Die Veranstaltung war innerhalb weniger Minuten ausgebucht und wird als geschlossenes Seminar an der Universität stattfinden. Darüber hinaus und somit auch für alle leider nicht ins Seminar aufgenommenen Studierenden sind mit dem bekennenden Fußball-Fan zwei Events geplant, eines in der Stadt und eines an der Universität. Weitere Infos und Termine werden noch bekannt gegeben. Zudem wird Kavka im Rahmen einer Publikation zur Popmusik im Fernsehen eingebunden.

Markus Kavka freut sich schon sehr auf seinen Besuch: „Endlich mache ich mal das, was meine Eltern sich damals als Beruf für mich gewünscht hatten. Ich hoffe sehr, dass ich sie und vor allem die Paderborner Studierenden in dieser Angelegenheit nicht enttäusche.“

Foto (Copyright: Marcus Höhn): Markus Kavka übernimmt an der Universität Paderborn im Wintersemester 2014/15 die erste „Pop-Dozentur“