Bürener Moritzmarkt abgesagt

Moritzmarkt fällt im 2. Jahr in Folge der Coronapandemie zum Opfer

Büren. Am letzten Septemberwochenende sollte er gefeiert werden, der beliebte Bürener Moritzmarkt.  Doch lassen die steigenden Inzidenzzahlen und die Tatsache, dass immer mehr Coronapatienten in Krankenhäusern behandelt werden müssen, die Feier nicht zu.

Dass die Absage der Stadt Büren als Veranstalter schwerfällt, ist Bürgermeister Burkhard Schwuchow deutlich anzumerken: „Diese Entscheidung zum zweiten Mal treffen zu müssen, tue ich und mit mir viele Beteiligte schweren Herzens.  Ich bitte um Verständnis. Aber diese Entscheidung ist von Vernunft und Verantwortung geprägt, denn als Veranstalter müssen wir Sorge für die Gesundheit der Bevölkerung tragen und bei der Eindämmung des Coronavirus helfen.“

Einige Pläne und Vorbereitungen waren schon auf dem Weg, die nun hinfällig sind. „Wir haben bis jetzt gehofft, den Moritzmarkt feiern zu können. Aber der Zeitpunkt der Absage ist gekommen. Corona hat wieder einmal unsere Pläne geändert“, so Schwuchow und erläutert weiter, dass die Absage auch mit Blick auf die Entscheidungen anderer Kommunen gefallen ist. Ebenfalls weist er darauf hin, dass auch sämtliche Schützenfeste im Stadtgebiet ausfallen mussten. „Was für die Schützenvereine galt, hat auch unbedingte Gültigkeit für die Stadt als Veranstalter, wenn Gesundheitsrisiken bestehen.“

Bürgermeister Schwuchow blickt bei aller Wehmut über die aktuelle Absage mit Optimismus in das kommende Jahr, wenn hoffentlich steigende Impfzahlen mehr Freiheiten und Normalität zulassen, fordert darum zum Impfen auf und betont: „Die Absage des Moritzmarkts 2021 ist schade, aber erforderlich. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Lassen Sie uns mit Optimismus den Moritzmarkt 2022 erwarten.“ Die Organisatoren planen den derzeit vorgesehenen Nikolausmarkt in 2021 und bereiten den Neustart der Veranstaltungen in 2022 vor.