Wichtiger Schritt zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept

Teilnehmer eines Werkstattgesprächs: Im Uhrzeigersinn von links Dr. Hans-Joachim Keil (Bevölkerungsstatistiker), Helmut-Volker Schüte (Ortsbürgermeister Detmold Süd), Gabriele Becker (Becker Immobilien), Frank Budde (Bürgeraktion Stadtsanierung), Ernst-August Beckmeier (Bezirksregierung Detmold), Bernd Zimmermann (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, Stadt Detmold)

Detmold. Vor genau einem Jahr konnten die Bürgerinnen und Bürger Anregungen und Ideen zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) beitragen. In den folgenden Monaten gab es sieben Werkstattgespräche, in denen Vorstellungen, Lösungsvorschläge und mögliche Maßnahmen erörtert wurden. Jetzt liegen die Ergebnisse dieser Beteiligungen vor und werden der Öffentlichkeit vom 17. September bis zum 17. Oktober im Rathaus am Markt präsentiert.

Die Bürgeranregungen sind dann an Plakatwänden zu besichtigen, die Dokumentationen der Werkstattgespräche liegen zur Einsicht aus. Zur Erinnerung: Zunächst sollten die Detmolder im Spätsommer 2011 Stärken, Schwächen und Chancen Detmolds in fünf wesentlichen Handlungsfeldern identifizieren: „Wohnen in der Stadt“, „Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen“, „Stadtgestaltung, Denkmalschutz, Freiraumplanung, Wohnumfeld“, „Mobilität und Verkehr“ sowie „Kultur, Tourismus, Marketing, Freizeitwert“. Nach Auswertung des Rücklaufs wurden Leitfäden für die Werkstattgespräche erstellt und anschließend bis zum Frühjahr mit ausgewählten Bevölkerungsgruppen Ideen, Lösungen und Maßnahmen erörtert.

Wie bei der ersten Beteiligung können auch jetzt wieder auf vorbereiteten Kärtchen Anregungen zu den Handlungsfeldern und zu den bisherigen Ergebnissen abgegeben werden. „Von dieser Möglichkeit sollte wieder rege Gebrauch gemacht werden“, wünscht sich Bernd Zimmermann, der Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung. Aus der breiten Beteiligung im Rahmen des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes werden dann in den nächsten Monaten die Maßnahmen mit einem Zeit-, Kosten und Finanzierungsplan hervorgehen, die abschließend vom Rat zu beschließen sind. Das ISEK bildet die grundlegende Voraussetzung für die Beantragung von Städtebaufördermitteln, die die Stadt für die Finanzierung dringend benötigt.

Die Ausstellung im Foyer des Rathauses am Markt wird vom 17. September bis zum 17. Oktober gezeigt. Sie kann von montags bis donnerstags zwischen 8 und 17 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr besichtigt werden. Parallel dazu besteht die Möglichkeit, die Ausstellung mit den ersten Ergebnissen auf der Homepage der Stadt Detmold unter www.detmold.de einzusehen. Anregungen können auch per E-Mail an bauleitplanung@detmold.de erfolgen.

Foto: Stadt Detmold/Fachbereich Stadtentwicklung-Öffentlichkeitsarbeit