Weniger Insolvenzen in Lippe

Detmold. 52 Unternehmen stellten im ersten Quartal 2013 beim Detmolder Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Wie die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) mitteilt, waren dies 18,8 Prozent weniger (NRW – 23,4 Prozent) als im gleichen Vorjahreszeitraum. „Die stabile wirtschaftliche Lage sorgt für diesen starken Rückgang“, kommentiert Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der IHK Lippe, dieses erfreuliche Ergebnis.

In erster Linie waren Handelsunternehmen (15 Fälle) von der Insolvenz betroffen, das entspricht einer Zunahme von einem Viertel. Elf Insolvenzen (Vorjahresquartal sechs Fälle) meldete das Baugewerbe. Sechs Insolvenzen (minus ein Viertel) betrafen das Verkehrsgewerbe. Vier Anträge kamen aus dem Bereich der Industrie (minus ein Drittel). 237 Arbeitsplätze waren durch diese Insolvenzen betroffen.

Neben den Unternehmen beantragten in den ersten drei Monaten dieses Jahres 89 (+ 12,7 Prozent) weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Verbraucherinsolvenzen.
Die Gesamtzahl der Insolvenzen in Lippe war mit 141 Verfahren um 1,4 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Die hieraus resultierenden Forderungen summierten sich nach vorläufigen Ergebnissen auf 20 Mio. Euro.