Weltstadtmusik ab 9. Juni in Gütersloh

Laden an drei Sonntagen zur Weltstadtmusik in den Garten der Galerie Siedenhans und Simon ein: (v.l.) Karin Hauertmann, Bernhard Grünebaum, Coletta Siedenhans, Gabriel Demir und Janine Will. Foto: Stadt Gütersloh

Laden an drei Sonntagen zur Weltstadtmusik in den Garten der Galerie Siedenhans und Simon ein: (v.l.) Karin Hauertmann, Bernhard Grünebaum, Coletta Siedenhans, Gabriel Demir und Janine Will. Foto: Stadt Gütersloh

Gütersloh (gpr). Die einen verzaubern mit gefühlvollen Stimmen, die anderen kombinieren Folk, Rock und Jazz: Auch in diesem Jahr bietet die Reihe der Weltstadtmusik im Angenete-Garten bei der Galerie Siedenhans & Simon drei Nachmittage mit außergewöhnlichen Auftritten. Der Eintritt ist wie gehabt frei. 

Los geht es am Sonntag, 9. Juni, mit dem schwedisch-deutschen Trio Strömkarlen mit traditionellem und populärem Folk aus Skandinavien und Irland. »Strömkarlen« ist der Name eines raffinierten Wassergeists, der in den Flüssen Schwedens wohnen soll und mit den verzaubernden Klängen seiner Fiddle unvorsichtige Wanderer in die sie verschlingenden Fluten lockt.

Das schwedisch-deutsche Trio zieht sein Publikum in den Bann: Mit Fiddle, Flöte, Gitarre, Kontrabass und Bohdrán, vor allem aber mit ihren gefühlvollen Stimmen, verzaubern die Musiker ihre andächtig lauschenden Zuhörer. Bekannt geworden ist das Trio mit seinen stimmigen Interpretationen alter schwedischer, keltischer und skandinavischer Lieder und Tänze. Wie sie dies tun, ist schlicht im Auftreten, ergreifend jedoch in der Wirkung. Ohne jede Künstlichkeit, dafür mit überzeugender musikalischer Ehrlichkeit und ansteckender, offenherziger Freundlichkeit.

Am Sonntag, 7. Juli, gehört die Gartenbühne K.C. McKanzie, die bereits im Jahre 2009 ihre Zuhörer in Gütersloh (damals noch im Wapelbad) mit melodisch-bittersüßem Folk und Bluegrass begeistert hat. K.C. McKanzie’s Werk entspringt der alternativen Rock und Songwriter Szene und wird durch ihre Liebe zum englischen Folk und Americana zu einer einzigartigen Mischung. Mit Kontrabass, Gitarre, Banjo,  Hammer und Stein, Maultrommel, Schlagzeug  und einer angezerrten 50er Sperrholz Gitarre bauen Mitmusiker Budi und K.C. ein minimalistisches aber kraftvolles, rhythmusverliebtes Grundgerüst  über welches K.C. mit ihrer hypnotischen Stimme  verspielt und eigensinnig ihre vertrackten Texte und eingängige Melodien legt.

Den Abschluss macht am Sonntag, 18. August, das deutsche Drehleier-Fusion-Folk Trio ZIRP. Sie mischen Rock, Folk und Jazz mit traditioneller europäischer Tanzmusik. Drehleier Fusion Folk. ZIRP, die neue Band um Drehleierspieler Stephan Groth (Faun, Liederlicher Unfug), wagt sich auf neue Pfade in der modernen deutschen Folk-Szene. Auf bisher unerhörte Weise verbinden sie in ihren Kompositionen verschiedene Stilistiken aus Folk, Rock und Jazz mit traditioneller europäischer Tanzmusik. Experimentierfreudig und unkonventionell kreieren sie ihren unverwechselbaren Drehleier Fusion Folk, bei dem Tanzwütige ebenso auf ihre Kosten kommen wie jene, die den abwechslungsreichen Arrangements lauschen wollen. Die einzigartige Instrumentierung von elektrisch verstärkter Drehleier, offen gestimmter Akustik-Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug sorgt für ein außergewöhnliches Klangspektrum, das mit diversen Effekten und Live-Loops abgerundet wird. Extrem abwechslungsreich, wunderbar harmonisch und absolut mitreißend.

Unterstützt werden die drei Veranstaltungen, die vom Fachbereich Kultur und Sport organisiert werden, wieder von der Galerie Siedenhans und Simon, von der Volksbank Gütersloh und dem Bankery. Die Konzerte sind, wie in den vergangenen Jahren immer sonntags um 16.30 Uhr im Garten der Galerie Siedenhans und Simon und bei ganz schlechtem Wetter finden sie im Kleinen Saal der Stadthalle statt.