Wein mit Geschichte – Paderborner Rotspon

Paderborner Rotspon – ein Wein mit TraditionPaderborn. Der „Rotspon“ ist ein Wein mit Geschichte. Die Kaufleute der Hanse brachten mit ihren Koggen auf dem Rückweg von Frankreich Bordeaux-Weine in Eichenholzfässern mit. In den Hafenstädten wie Bremen, Hamburg oder Lübeck wurden die Fässer auf Pferdekarren verladen und in die Hansestädte im Binnenland transportiert. Den Namen „Rotspon“ (Roter Span) bekam der Wein weil die Eichenfässer, in denen er gelagert und transportiert wurde, ihre rötliche Farbe an ihn abgaben.
Auch die Stadt Paderborn war nachweislich seit 1295 Mitglied des Hansebundes. Hoch geschätzte Exportgüter waren damals Paderborner Bier und Brot. Im Gegenzug wurde auch der Rotspon von Kaufleuten importiert. Diese Tradition verblasste jedoch mit der Zeit.
Das Paderborner Weinhandelsgeschäft Vero Vinum hat sie jetzt neu belebt und gemeinsam mit dem renommierten Familienunternehmen Cheval Qancard, zu dem zehn Chateaus im Bordelais gehören, den „Paderborner Rotspon“ kreiert. Ein Nachdruck der Merian-Stadtansicht aus dem 16. Jahrhundert ziert sein Etikett.
Die Cuvée besteht zu 80 Prozent aus Merlot-Trauben und zu 20 Prozent aus Cabernet Sauvignon. Die Einzelflasche ist für 7,90 Euro, die Magnum für 15,80 Euro und das Dreier-Set in Holz-Geschenkbox für 35,00 Euro in der Tourist Information am Marienplatz und im Weingeschäft „Vero Vinum“ wieder erhältlich.

Bildunterschrift:
Verkostung des „Paderborner Rotspon“ (v. l.): Thorsten Kruse von der Tourist Information, Brunhild Naumann,
Hans-Jürgen Meile, stellv. Bürgermeister Dieter Honervogt, Angelo Moro von Vero Vinum und
Eva Jung, Exportdirektorin des Familienunternehmens Cheval Qancard aus Bordeaux.

Foto:  Tourist Information