Vortrag: Jüdisches Leben in Bielefeld

Bielefeld (bi). Am Mittwoch, 29. August, findet um 19 Uhr im Historischen Museum ein Vortrag über das Schicksal der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger Bielefelds während der Zeit der Nationalsozialismus statt. Die Veranstaltung trägt den Titel „Es waren unsere Nachbarn. Jüdisches Leben in Bielefeld unterm Hakenkreuz.“ Der Referent Bernd J. Wagner ist Historiker und Mitarbeiter des Stadtarchivs Bielefeld. Er wird darauf eingehen, wie die Jüdinnen und Juden unter Verunglimpfungen, Boykottaktionen, Arisierungen, Entrechtung und schließlich Deportation und Ermordung zu leiden hatten.
Weiterhin berichtet er, wie die nichtjüdische Bevölkerung auf die Ausgrenzung ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, die vor 1933 in der Regel gut in der Stadt integriert waren, reagiert hat.
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Leben unterm Hakenkreuz. Alttag in Bielefeld 1933 – 1945“, die noch bis Sonntag, 28. Oktober, im Historischen Museum zu sehen ist.
Der Eintrittspreis beträgt fünf Euro. Weitere Informationen telefonisch unter 0521 / 51-3635.