Vorführung – Herstellung von Birkenpech

Birkenpech_02Oerlinghausen. Birkenpech ist der meistverwendete Klebstoff der Vor- und Frühgeschichte, um z. B. Pfeilspitzen zu schäften. Daneben wurde es oft als Kaugummi und für medizinische Zwecke benutzt. Für die Herstellung braucht man nur Birkenrinde und ein Feuer. War es wirklich so einfach? Archäotechniker Söhnke Raimann zeigt im Freilichtmuseum Oerlinghausen am 16. August, wie Birkenpech herstellt wird. Schon die Slawen haben eine Art Doppeltopf benutzt, aber die älteste Destillationsmethode geht schon auf den Neandertaler zurück. In der Medizin verwenden wir es bis heute.

Wie es klebt und riecht erfahren Sie bei unserer Vorführung im Archäologischen Freilichtmuseum.

Bei Fragen erreichen Sie unser Team telefonisch 05202 2220 oder besuchen Sie unsere Internetseite www.afm-oerlinghausen.de. Wir freuen uns auf Sie!

Foto: © Thilo Kohers