Verkehrssicherheitstag in Büren

crashkursBüren. Im Rahmen des Präventionsprogramms „Crash Kurs NRW – Realität erfahren. Echt hart“ der Polizei NRW werden am Mittwoch, 12. März, in der Bürener Stadthalle Einsatzkräfte aber auch  Betroffene von ihren persönlichen Erfahrungen und Eindrücken bei erlebten Verkehrsunfällen berichten.
Für rund 400 Schülerinnen und Schüler des Ludwig-Erhard-Berufskollegs, des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs  sowie des Liebfrauen-Gymnasiums werden in einer ca. 90-minütigen Bühnenveranstaltung die Folgen eines Unfalls von den verschiedensten Seiten beleuchtet. Sie erfahren aus erster Hand: Wie zum Beispiel ein Polizist denkt und fühlt, wenn er schwere Verkehrsunfälle aufnimmt und dabei das Leid der Verletzten hautnah erlebt oder wie es einem Notarzt ergeht, die das Leben eines Verunfallten nicht retten konnte. “Crash Kurs NRW” zeigt mit emotionalen Berichten und eindringlichen Bildern, dass Verkehrsunfälle unerträgliches Leid verursachen.
„Die Botschaft dieses Projektes ist so einfach wie wirkungsvoll: Wenn wir uns im Straßenverkehr an Regeln halten, schützen wir Leben – das der anderen, der Freundinnen und Freunde sowie unser eigenes“, sind sich Bürgermeister Burkhard Schwuchow, Detlef Sandmann, LEBK, sowie Michael Schütte, Polizeihauptkommissar in Büren, einig. „Als Mitglied im Netzwerk „Verkehrssicheres NRW“ möchten wir etwas zu der Sicherheit auf unseren Straßen beitragen. Da die Anzahl an jugendlichen Unfallfahrern im Alter zwischen 16 bis 24 Jahren überdurchschnittlich hoch ist, möchten auch wir in Büren dagegen vorgehen und die Jugendlichen schützen, indem wir sie effektiv über die Unfallfolgen aufklären“, führt Schwuchow weiter aus.
Moderieren wird die Veranstaltung in Büren der Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde Paderborn, Matthias Bongartz.

Foto: Stadt Büren