Unruhige Nacht und schwacher Strahl

2010_Klaen 2Gütersloh. Ständiger Harndrang – was tun, wenn die Blase dennoch gefüllt bleibt? In der Reihe Gesund in GT am Klinikum Gütersloh informiert PD Dr. Rüdiger Klän (Chefarzt der Klinik für Urologie) am Montag, 29. April, über Blasenentleerungsstörungen beim Mann. Start ist um 19.30 Uhr im Neubau-Saal des Bettenhauses Süd.

Die gutartige Vergrößerung der Prostata ist die häufigste Ursache für Blasenentleerungsstörungen bei Männern über dem 60. Lebensjahr. Etwa 20 Prozent leiden unter entsprechenden Symptomen. Der betroffene Patient muss häufiger Wasser lassen, der Harnstrahl ist abgeschwächt, es besteht das Gefühl, dass die Blase nicht gänzlich entleert werden kann. Die Entleerungsstörung ist in der Regel eine fortschreitende Erkrankung. Zur Behandlung stehen medikamentöse und operative Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Im Vortrag werden die wichtigsten Verfahren, wie etwa die Holmium-Laser-Enukleation, erläutert. Im Anschluss nimmt sich der Referent ausreichend Zeit für Fragen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Stadt Gütersloh

BU: PD Dr. Rüdiger Klän, Chefarzt der Klinik für Urologie