Universität Paderborn schließt Kooperationsvertrag

Paderborn. Auf Initiative des Zentrums für Bildungsforschung und Lehrerbildung (PLAZ) der Universität Paderborn haben die Universität, die finnische Schule Helsingin yliopiston Viikin normaalikoulu in Helsinki und das Gymnasium Schloß Neuhaus nach langjährig guten Austauscherfahrungen ein offizielles  Kooperationsabkommen geschlossen. Hierdurch soll die Zusammenarbeit im Bereich des Schulpraktikums institutionell verstetigt werden. Ziel ist eine stärkere Vernetzung zwischen der akademischen und schulpraktischen Ausbildung von Lehramtsstudierenden im Rahmen eines Auslandspraktikums.

 

Bereits seit über zehn Jahren unterhalten die drei Kooperationspartner enge Kontakte: Zwischen den beiden Schulen findet jährlich ein sehr erfolgreicher Schüleraustausch statt. Zudem hatten bereits Lehramtsstudierende aus Paderborn und Helsinki die Möglichkeit, an der jeweiligen Partnerinstitution erste Schulpraxiserfahrungen in interkultureller Perspektive zu sammeln. Dieser Austausch soll ab sofort noch regelmäßiger stattfinden. So werden die Studierenden während des Praktikums in die Planung und Durchführung von Unterricht eingebunden und können sich darüber hinaus vielfältig im schulischen Alltag engagieren. „Eine klassische Win-Win-Situation für alle Seiten“, freut sich Schulleiter Bernhard Gödde, dem die inzwischen zahlreichen Auslandskooperationen seiner Schule besonders am Herzen liegen: „Europa braucht Bürger, die zur Verständigung und Zusammenarbeit bereit und fähig sind.“

 

 

Foto (Eva Nicolin-Sroka):

Freuen sich auf eine gute Fortführung der deutsch-finnischen Kooperation (v.l.): Rainer Sroka (Lehrer und Austauschbeauftragter am Gymnasium Schloß Neuhaus), Lara Gerhardts (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, PLAZ), Heli Vilenius-Suhanto und Marja Martikainen (Deutsch-Lehrerinnen, Helsingin

yliopiston Viikin normaalikoulu) und Bernhard Gödde (Schulleiter, Gymnasium Schloß Neuhaus).