Überlebenstraining vor der Haustür

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Campteilnehmer: Insgesamt 14 Kinder nahmen im Rahmen der Ferienspiele am Überlebens-Camp teil.

Gütersloh (gpr). Fast vor der Haustür und doch ganz weit weg: Ein Wochenende lang erlebten 14 Gütersloher Kinder ein Abenteuer- und Survival-Camp der besonderen Art in der Nähe von Friedrichsdorf. Fern ab von Süßigkeiten, Softdrinks, Gameboy und Smartphone bewegten sich die Teilnehmer der Ferienspiele der Stadt Gütersloh in der freien Natur.

Wo kann man als Kind heute noch in den Bäumen rumklettern, ein Lagerfeuer machen, eine selbst gebaute Angel in den Teich halten oder nach Regenwürmern buddeln? – Was normalerweise bei den Kindern zu den alltäglichen Verboten zählt, war am vergangenen Wochenende kein Hindernis: Im Überlebens-Camp, organisiert von den Mitarbeitern vom Bauteil 5, war alles erlaubt. Lagerfeuer, Bau einer Seilbrücke, Abseilen vom Scheunenboden, mittelalterlicher Schwertkampf, Fackelwanderung, Schwitzhütte und die ganze Nacht wach bleiben waren nur einige der vielen Abenteuer, die es zu bestehen gab.

Die „Generation Smartphone“ hatte viel Spaß, obwohl sogar selbst gekochtes Essen mit viel Gemüse auf dem Plan stand. Statt Süßigkeiten gab es frisches Obst für die Acht- bis Zwölfjährigen – bei so viel frischer Luft und Bewegung hat jeder gerne zweimal zugegriffen. Und wie beobachtet wurde, hat sich nachts sogar jemand noch eine Gewürzgurke geklaut.

So lautete das Fazit der jungen Entdecker nach drei Tagen Camp: Obst und Gemüse sind nicht gesundheitsgefährdend und Smartphone und Gameboy kann man auch mal ausschalten. „Das Camp war wie eine Insel, ich war ganz weit weg, obwohl ich nach Hause hätte gehen können“, brachte Teilnehmer Thimo es auf den Punkt.

Foto: Stadt Gütersloh