Tyron Zeuge auf alles vorbereitet: „Will die Serie weiter ausbauen“

Der 20-jährige „Sunnyboy“ will seine Siegesserie weiter ausbauen und die makellose Bilanz fortsetzen: Super-Mittelgewichtler Tyron Zeuge hat drei Siege aus drei Profi-Fights und trifft am 03. November im Haller GERRY WEBER STADION auf den bis dato ebenfalls ungeschlagenen Matingu Kindele aus Belgien. Foto: GERRY WEBER WORLD

HalleWestfalen. Drei Kämpfe, drei Siege: Tyron Zeuge hat in seiner bisherigen Profilaufbahn eine makellose Bilanz vorzuweisen. Nun steht bei der >Internationalen Boxgala< am 03. November 2012 im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen seine nächste Prüfung an. Im Rahmen des Weltmeisterschaftskampfes zwischen WBO-Champion Marco „Käpt’n“ Huck und Firat Arslan  bekommt es der Berliner in einem auf sechs Runden angesetzten Ringgefecht mit dem Belgier Matingu Kindele (27) zu tun. Der hat, genau wie der 20-jährige Deutsche, drei Siege aus drei Profi-Fights in seinem Kampfrekord zu Buche stehen.

Zeuge, der bei Karsten Röwer trainiert, gab im März in Kiel sein Profidebüt. Nach nur einer Minute und 14 Sekunden musste sich der Weißrusse Yauheni Bohdanouski dabei gegen ihn geschlagen geben. Auch der Italiener Santo Drago konnte dem Super-Mittelgewichtler am 05. Mai in Erfurt nicht viel entgegensetzen und unterlag in Runde drei vorzeitig. Ende August gewann Zeuge in der Berliner o2 World gegen Carlos Caicedo durch technischen K.o. in Runde drei. In seiner Heimat zu boxen, war für Zeuge eine ganz besondere Erfahrung. „Das war ein tolles Gefühl“, so der Normalausleger. „Ich hatte sehr viele Freunde und Familie vor Ort, die mich super unterstützt haben. Da wollte ich natürlich einen interessanten Kampf zeigen.“

Jetzt befindet sich der „Sunnyboy“ in der Vorbereitung für den 03. November. Dass der Fight im GERRY WEBER STADION kein Selbstläufer wird, zeigt die weiße Weste des Gegners aus dem Beneluxstaat. Doch im Gegensatz zu dem Berliner benötigte Kindele bei seinen Siegen bislang immer die volle Rundenzahl. „Seine Bilanz spricht dennoch für sich“, glaubt Tyron Zeuge. „Darüber mache ich mir allerdings nicht so viele Gedanken. Ich habe durch meine Amateurzeit genug Erfahrung, um damit umgehen zu können.“ Ein kleines Problem stellt sich aber trotzdem. „Es gibt nicht viel Videomaterial vom Gegner. Das heißt, dass ich auf alles vorbereitet sein muss, um nicht überrascht zu werden. Ich muss darauf eingestellt sein, dass der Kampf nicht vorzeitig endet.“

Über die Distanz zu gehen, wäre für den jungen Super-Mittelgewichtler eine neue, aber vielleicht auch wichtige Erfahrung. „Das Einzige, was für mich zählt, ist dass ich meine Serie weiter ausbaue – egal ob durch einen K.o. oder durch einen Punktsieg.“

Foto: GERRY WEBER WORLD