Symposium zur Ausstellung „Zwischen Zonen“ im Marta Herford

Herford. Unter dem Titel „Looking Both Ways. Bildpolitiken zeitgenössischer Künstlerinnen aus dem Nahen Osten und in der Diaspora“ lädt am Samstag, dem 08.07.17, von 11:30 – 19:30 die AG „Kunstproduktion und Kunsttheorie Sama Alshaibi: Sihr Halal (Permissible magic), 2014 © The Artist, Courtesy Ayyam Gallery, Dubaiim Zeichen globaler Migration“ zu einem Symposium mit sechs Vorträgen und einer Filmvorführung in das Museum Marta Herford ein.

Begleitend zur Ausstellung „Zwischen Zonen“, die multimediale Werke von neun Künstlerinnen aus dem arabisch-persischen Raum ausstellt, widmet sich die Vorträge der Innen- und Außenperspektive künstlerischer Praxis. Wie arbeiten Künstlerinnen im Exil? Wie fließen eigene Erfahrungen und gesellschaftliche Phänomene ihrer Heimatländer in ihre Werke mit ein? Und welchen Stellenwert nimmt das neue Leben in der westlichen Gesellschaft in ihrem künstlerischen Schaffen ein. Auch der Begriff der „islamisch“ und „arabischen“ Kunst wird von den sechs Wissenschaftlerinnen auf den Prüfstand gestellt.

Verantwortlich für das Konzept und die Organisation sind die drei Sprecherinnen der AG „Kunstproduktion und Kunsttheorie im Zeichen globaler Migration“, die 2013 unter dem Dach des Ulmer Vereins für Kunst- und Kulturwissenschaften gegründet wurde. Gegenwärtig gehören etwa 40 WissenschaftlerInnen zu der AG, die in Workshops, Tagungen und Publikationen das Zusammenwirken von Migration und Globalisierung als bedeutendste Phänomene der gesellschaftlichen Veränderung im 20. und 21. Jahrhundert erforschen.

Die Kosten für die Teilnahme betragen 8 EUR/ erm. 4,50 EUR (inkl. Ausstellungsbesuch). Um Anmeldung wird gebeten unter 05221.994430-28 oder an info@marta-herford.de

Bild: Sama Alshaibi: Sihr Halal (Permissible magic), 2014 © The Artist, Courtesy Ayyam Gallery, Dubai