„Studentenfutter“ – SPI Paderborn e.V. präsentiert den Neuen Imagefilm

Foto a_SPI Filmpräsentation_Vanessa DreibrodtPaderborn. Prof. Dr. Wilhelm Schäfer, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität, freute sich am Donnerstag, 29. August, zahlreiche Interessierte im Foyer des Audimax der Universität Paderborn zur Premiere des neuen Imagefilms über Paderborn als Universitätsstadt begrüßen zu können. 

Wie ist ein typischer Paderborner? „Wortkarg, aber offen, eigentlich auch ganz witzig! Wenn er warm geworden ist, ein umgänglicher Zeitgenosse!“ So äußern sich Studentinnen und Studenten der Uni, der KatHO, der FHDW und des BIB im fünfminütigen Imagefilm über Paderborn als kleine Großstadt im Grünen, in der die Wege kurz sind und es angenehm ist zu studieren. Eine Hommage junger Leute an eine Stadt mit Charme, in der es Spaß macht zu studieren.

Bürgermeister Heinz Paus betonte in seinem Grußwort, dass er besonders gerne wieder mal die Schirmherrschaft über dieses Projekt der SPI übernommen hat, wurden doch zuvor schon zwei Filme für die Stadt Paderborn gedreht, die ebenso aussagekräftig sind wie „Studentenfutter“. 2011 entstand der Film über den Wandertag 2015 und 2012 ein Film  über das Theater in Paderborn.

Umgesetzt wurden alle Projekte im Rahmen von AGH-Maßnahmen in enger Zusammenarbeit zwischen dem Jobcenter Kreis Paderborn und der SPI. Ein Team aus Mitarbeitern des BZM um den Kameramann und Regisseur Kamil Hertwig ist für die Entwicklung und Fertigstellung verantwortlich. Das Besondere dabei ist, dass junge ALG II (Arbeitslosengeld II) Empfänger im Rahmen dieser Maßnahmen für Arbeit sensibilisiert werden können und sie darüber hinaus neue Perspektiven für die Integration ins Erwerbsleben aufgezeigt bekommen. Gleichzeitig kann so auch das Interesse für Berufe im Medienbereich geweckt werden. „Fünf Teilnehmer konnten bereits aus diesen Projekten in feste Arbeitsverhältnisse vermittelt werden“ so Hans-Werner Gailus, Geschäftsführer des Jobcenter Kreis Paderborn in seinem Grußwort. Er betonte auch, dass durch Maßnahmen dieser Art die Akzeptanz des Jobcenters steige.

Viktoria Eickel, ehemalige Teilnehmerin und jetzige Mitarbeiterin mit dem Aufgabengebiet medienpädagogische Anleitung im Filmteam antwortete auf die Frage von SPI Vorstandsmitglied Bartholomäus Rymek, was ihr besonders gut gefallen habe: „ Ich bin stolz, den Weg von Teilnehmerin zur Mitarbeiterin genommen zu haben und hoffe, den an mich gestellten Ansprüchen in Zukunft gerecht zu werden.“

Für Johannes Tack, Vorstandsvorsitzender der SPI ist  der Film wieder mal ein Beleg dafür, dass Arbeit eben mehr ist als nur Lohnerwerb. „Vielmehr ist Arbeit auch neben der materiellen Existenzsicherung Selbstverwirklichung und Sinnerfüllung“.

Ein viertes Projekt dieser Art startet im September. Diesmal soll ein Imagefilm über  und für den Kreis Paderborn gedreht werden.

Zu sehen ist Studentenfutter u.a. auf den Webseiten des SPI Paderborn e.V www.spi-paderborn.de

BU: Hans-Werner Gailus – Geschäftsführer Jobcenter Kreis Paderborn; Kamil Hertwig – Kameramann und Regisseur, Miriam Sacher – Pädagogische Betreuung, Heinz Paus – Bürgermeister der Stadt Paderborn, Prof. Dr. Wilhelm Schäfer – Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs Universität Paderborn, Johannes Tack – Vorstandsvorsitzender SPI Paderborn e. V., Bartholo­mäus Rymek – Vorstandsmitglied SPI Paderborn e. V., Irmgard Alboth – Abteilungsleitung BZM des SPI (v.l.n.r.). (Universität Paderborn, Vanessa Dreibrodt)