Stemweder Open Air Festival – erste Bands bestätigt

I-Fire-01Stemwede-Wehdem. 38 Jahre „Umsonst & Draußen“ im Zeichen der Kuh. Das Stemweder Open Air Festival, das sich dieses Jahr zum 38. Mal jährt, steht in den Startlöchern. Die Fans von Musik und buntem Treiben können sich den 15./16. August vormerken. Neben der Musik auf zwei Bühnen hat sich das muntere Treiben auf dem Festivalgelände – zwischen Verkaufsständen, dem DJ-Zelt, der Chill-Out-Area „Sonnensystem“, Kleinkunst und allgemeiner Party – in seiner lebhaften Festivalkultur zu einer Hauptattraktion des Events entwickelt.
Die Abteilung Booking hat ihre Hausaufgaben gemacht und kann mittlerweile die ersten Bands bestätigen. „I-Fire“ stürmen mit spektakulären Reggae-Sound die Bühne während „Keule“ mit einer abgedrehten Bühnenshow auf sich aufmerksam machen. Aus Australien kommen „The Go Set“ mit außergewöhnlichen Folkrock-Rhythmen und „Jaya The Cat“ aus Amsterdam gelten in ihrer Heimat als eine der besten Ska-Punk-Reggae Bands. Die Hamburger Hip-Hopper „Neonschwarz“ sind ebenso dabei wie „Findus“, die mit einer Mischung aus Indierock und Pop das Publikum rocken.
„I-Fire“ hat sich mit stilsicherem Power-Reggae deutschlandweit einen Namen als Partygarant und respektable Live-Band gemacht. „I-Fire“ live on Stage, das sind Power-Shows und eine unermüdlich tanzende Crowd auf langen Partys mit gefeierten Zugaben.
Highlights einer „Keule“ Show sind Songs wie das unvermeidliche „Ich hab dich gestern Nacht auf Youporn gesehen“ (mehr als 1,8 Mio. Views auf Youtube!) oder die neue, inoffizielle italienische „Nationalhymne“ „Vaffanculo“. Der Sound ist eingängig, und das Publikum lässt sich dabei von der Energie der Elektro-Rock-Beats zum Tanzen und Feiern mitreißen.
Der Sound von „The Go Set“ lässt sich nur schwer in eine musikalische Schublade stecken: Die Einflüse reichen von klassisch keltischen Elementen bis hin zu Folk mit australischen  Elementen über 70er Jahre Punk, Spaßhymnen a la NOFX und werden abgerundet durch politische und soziale Texte, ohne dabei in altbekannte Klischees zu verfallen. Ein explosiver Cocktail.
Relaxte Reggae Grooves, Wah Wah Sound, rotzig-rauher Gesang… Ska-Punk Reggae zwischen Rancid, Clash, den Bosstones und Bob Marley mit rockenden Gitarrenriffs sowie einem kräftigen Schluck Metal und Hip-Hop, das sind „Jaya The Cat“ – ein hochexplosiver Cocktail, der sofort ins Blut geht und zu Tanzexzessen animiert.
Captain Gips & Johnny Mauser – eine Liebesgeschichte der Hamburger Rap-Szene, vier Fäuste für ein HipHop Hallelujah! Zwei Haudegen mit Herz und Hirn, die mit Vorliebe linke Haken verteilen und Rap mit Aussage wieder nach vorne bringen. „Neonschwarz“ heißt seit 2012 das gemeinsame Projekt mit der Hamburger Sängerin Marie Curry.
„Findus“ sind laut, durchaus lustige Zeitgenossen, stets liebenswürdig-charmant und genauso wütend wie elegant. „Findus“ klingen wie eine gesunde Mischung aus den Strokes und Oma Hans. Doch die Fünf haben auch die Liebe zur Melodie wieder aufblühen lassen und spielen ebenfalls mit dem Glanz der Popmusik.

8. STEMWEDER OPEN AIR FESTIVAL
Stemwede-Haldem Ilweder Wäldchen
15./16. August 2014
Eintritt frei

BU: Die Band I-Fire

Foto: Der Veranstalter