Stefan W. Kohlhase ist neuer Hoteldirektor im Sportpark Hotel

Einen symbolisch Schlüssel übergibt Ralf Weber (CEO, GERRY WEBER WORLD) dem neuen Hoteldirektor Stefan W. Kohlhase (rechts) des GERRY WEBER Sportpark Hotels in HalleWestfalen. © GERRY WEBER WORLD

HalleWestfalen. Pünktlich um 08.30 Uhr betrat Stefan W. Kohlhase das Foyer des GERRY WEBER Sportpark Hotel in HalleWestfalen, doch ein besonderes Aufsehen war dies am heutigen Montagmorgen für das Personal des 4-Sterne-Hotels nicht, obwohl mit ihm ein neuer Hoteldirektor sein Büro bezogen hat. „Wir haben in den vergangenen Wochen einige Gespräche miteinander geführt“, sagt der 37-jährige Kohlhase, „so dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon wissen, wie es jetzt weitergeht. Die Arbeit kann beginnen und wenn sich alle auf diesen Neuanfang freuen, dann gehen wir den richtigen Weg.“Ohne großes Brimborium hat der gebürtige Kölner am heutigen 15. Oktober sein neues Arbeitsterrain betreten und somit die Nachfolge von Kai Tiemer übernommen, der am 31. Juli auf eigenen Wunsch hin nach mehr als achteinhalb Jahren die GERRY WEBER WORLD verlassen hat. „Unser Hotel haben wir 1994 eröffnet. In diesen 18 Jahren ist Herr Kohlhase erst der fünfte Hoteldirektor“, so Ralf Weber (CEO, GERRY WEBER WORLD), „Dies spricht für unser Haus, da die Verweildauer von Hoteldirektoren in dieser Funktion wesentlich kürzer ist, als die rund viereinhalb Jahre, die unsere Direktoren das Sportpark Hotel im Schnitt geführt haben.

Ein aktuelles Beispiel ist da auch der neue GERRY WEBER Sportpark-Hoteldirektor Stefan Kohlhase, der zuletzt nur ein Jahr lang das Maritim Staatsbadhotel in Bad Salzuflen geführt hat. „Mir hat die Arbeit dort sehr gefallen. Es gab dort eine bestens motivierte Mitarbeitercrew und es wurde viel auf den Weg gebracht“, sagt Kohlhase, „aber als ich dieses Angebot sah, ein derartiges Hotel in einem so ambitionierten Eventumfeld führen zu können, hat mich diese Herausforderung gereizt. Zweifelsohne ist die Durchführung von international renommierten Events in der GERRY WEBER WORLD der Leuchtturm des Veranstaltungsmanagements.“

Doch sind die Verantwortungsbereiche für Kohlhase wesentlich umfangreicher. Neben der Führung des eigentlichen Hotels ist der Rheinländer des Weiteren zuständig für das 2-Sterne GERRY WEBER Landhotel in HalleWestfalen, die Betriebskantine des Modekonzerns GERRY WEBER International AG und für das Café Kranzler am Kurfürstendamm in Berlin. Zugeordnet sind ihm somit 87 festangestellte Mitarbeiter, 140 Aushilfen sowie 25 Auszubildende. Der verheiratete neue Hoteldirektor, Vater zweier Töchter und eines Sohnes, hat seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Koch im Breidenbacher Hof in Düsseldorf begonnen. Um umfassender für die Hotelerie gerüstet zu sein, widmete sich Kohlhase der Fortbildung in der Buchhaltung und arbeitete im Cateringwesen. Als Einkäufer setzte er in seinem Ausbildungshotel seine Karriere fort, und die nächsten Stationen waren allesamt renommierte Häuser: Veranstaltungsleiter im Swissôtel Düsseldorf/Neuss, Sales Manager im Dorint Quellenhof Aachen, Event- und Meeting-Manager im Radisson SAS Scandinavia Düsseldorf, Konferenz- und Event-Direktor im Hilton in Düsseldorf und letztlich, bevor er in die ostwestfälische Region nach Bad Salzuflen wechselte, bekleidete er im Kölner Maritim die Funktion eines stellvertretenden Hoteldirektors.

Angesichts dieses Werdegangs hofft Ralf Weber als Vertreter der Eigentümerseite auf eine Optimierung des GERRY WEBER Sportpark Hotels auch außerhalb der Großveranstaltungen. „Gleichzeitig“, so Weber, „bedarf das Hotel nach 18 Jahren auch einer Auffrischung.“ Das Restaurant >La Fontana< soll umgestaltet werden, an einem neuen Gastronomiekonzept wird bereits gearbeitet und in der Küche soll die Regionalität eine größere Bandbreite bekommen. Zugleich soll das Thema der ostwestfälischen Touristik stärker in das Hotelangebot eingebaut werden und an eine Ausweitung des Angebotes von Messen für das GERRY WEBER Event Center ist ebenfalls gedacht. „Meinerseits habe ich noch ein paar Ideen mehr“, sagt Kohlhase, „doch jetzt will ich erst einmal die Arbeit beginnen, denn bisher wurde schon Hervorragendes geleistet.“