Stadt Brakel befragt Annentagsbesucher

Brakel (bmi). „Das hat es noch nie gegeben, wir sind gespannt auf die Ergebnisse“, meinte Bürgermeister Hermann Temme kürzlich bei der Vorstellung der Annentags-Neuigkeiten. „Die Besucher unserer Veranstaltung werden von Interviewern nach ihrer Meinung zur größten Innenstadtkirmes im Weserbergland befragt“. In Verbindung mit der Internet-Umfrage im vorigen Jahr erhoffen sich die Organisatoren im Rathaus wertvolle Rückschlüsse, um noch besser auf die Wünsche und Bedürfnisse der Besucher eingehen zu können.
Jeweils Samstag- und Sonntagnachmittag, in den späten Abendstunden sowie am Montagvormittag auf dem Viehmarkt werden Interviewer, die sich auch ausweisen können, auf dem Kirmesgelände unterwegs sein und Besucher ansprechen. Natürlich ist die Beantwortung der fünf Fragen vollkommen freiwillig und inkognito. „Es werden zwar Fragen nach Alter, Wohnort und evtl. Begleitung gestellt“, so Marktmeister Winfried Gawandtka, der den Fragebogen entworfen hat, „aber weder Name noch genaue Adresse erfasst“. Die übrigen Fragen sind recht schnell und einfach zu beantworten: „Wie sind Sie auf den Annentag aufmerksam geworden?“ oder „Wie sicher fühlen Sie sich auf unserem Annentag?“ Die Frage, wie viel Geld man über Annentag ausgibt, ist zwar ebenfalls freiwillig, „aber für uns Organisatoren, die Politik wie für alle Beteiligten äußerst interessant“, meint der erfahrene Volksfest-Organisator. Auf die Frage, was einem an Annentag besonders oder gar nicht gefällt, gibt es mehrere Antwortmöglichkeiten. „Fragen nach dem Wunsch-Wetter werden nicht gestellt“, so Platzmeister Benedikt Gönnewicht, „das können wir nämlich immer noch nicht beeinflussen“. Den ganzen Fragebogen kann man natürlich auch im Internet beantworten; er findet sich unter www.brakel.de/download und dann „Fragebogen Annentag 2012“.

Foto: Stadt Brakel