Siebtes Jugendparlament sucht Kandidaten

Gütersloh. Die Mitglieder sind jung, aber ihr Gremium hat bereits eine längere Geschichte. Seit dem Jahre 2001 gibt es in Gütersloh die jungen Parlamentarier, deren Agieren immer mehr an Kontur gewinnt. Jetzt soll das bereits siebte Jugendparlament (JuPa) gewählt werden. Ab sofort können sich Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren um die 30 Sitze im JuPa bewerben.

Erstmals ist das online möglich. Auf www.jupa-gt.de kann eine Kandidatenmeldung direkt erfolgen. Hier gibt es auch zwei kurze Videos, die in kompakter Form über das JuPa an sich und über das Wahlverfahren informieren. Diese Videos wurden von einer Projektgruppe im JuPa eigenständig gedreht und geschnitten. An allen weiterführenden Schulen der Stadt, an denen eine JuPa-Wahl stattfindet, werden Mitglieder des JuPa das Projekt vorstellen und für eine Kandidatur Werbung machen. Auftakt ist am Dienstag, 16. April, in der Freiherr-vom -Stein-Schule und am Freitag 19. April, in der Schule an der Dalke. Die Kandidatur kann bis zum 17. Mai angemeldet werden. Danach beginnt der Wahlkampf an den Schulen und dann die Stimmabgabe.

Auch wer neu zum Jugendparlament kommt, muss nicht bei Null anfangen. Die jungen Mitglieder und deren Stellvertreter haben sich längst zu einer politischen Größe in der Stadt entwickelt, haben Themen besetzt, politische Forderungen gestellt und Menschen in ihrem Alter für Veranstaltungsreihen begeistert, die sich zum Beispiel mit dem Thema Neonazis beschäftigen. Das Jugendparlament ist ein Gremium, wo die Zusammenarbeit zwischen Hauptschülern, Realschülern, Berufsschülern, Gymnasiasten und Gesamtschülern klappt. Es sind viele Nationalitäten vertreten. „Wer sich engagieren will, ist beim JuPa richtig“, sagt Nathalie Hark vom Jugendparlament.

Bild: Stadt Gütersloh – Zentrale Öffentlichkeitsarbeit