Sicherheitskonzept auf finaler Strecke

Herford. Der Internationale Hansetag rückt näher und mit ihm auch alle finalen Planungs- und Vorbereitungsmaßnahmen. Einen Schwerpunkt nimmt seit Wochen die Erstellung des Sicherheitskonzeptes ein. Zum Abschluss hat sich die Stadt Herford zur Beratung den Rechtsanwalt Volker Löhr aus Bonn herangezogen.

Der Fachmann für Sicherheitskonzepte ist unter anderem für den Deutschen Fußball Bund, viele Konzertveranstalter sowie Städte und Kommunen in ganz Deutschland begleitend und beratend tätig,
„Sicherheit hat bei dem Hansetag alleroberste Priorität“, betont Bürgermeister Bruno Wollbrink, „und daher sind wir froh, dass wir mit Herrn Löhr einen Fachmann gewinnen konnten, der uns mit seiner Erfahrung und seiner Kompetenz unterstützend zur Seite stand.“

Aufgrund der steigenden und sich stetig verändernden Anforderungen an Sicherheitskonzepte wolle die Stadt auf Nummer sicher gehen, alle sicherheitsrelevanten Maßnahmen in der größtmöglichen Sorgfalt einzuplanen, betont Wollbrink. Dazu sei es zwingend erforderlich auf insbesondere rechtliche Beratung zurückzugreifen.

Volker Löhr ist mit dem Stand des Sicherheitskonzeptes in Herford zufrieden und blickt der Veranstaltung beruhigt entgegen. „Natürlich ist der Internationale Hansetag insbesondere in Kombination mit dem Hoeker-Fest eine große Herausforderung für eine Stadt wie Herford“, so Löhr, „die Organisatoren haben aber die relevanten Risiken erkannt und Maßnahmen zur Prävention werden durchgeführt“, lobt Löhr die Planungen.

Für die Erstellung des Sicherheitskonzeptes ist die Pro Herford Stadtmarketing GmbH verantwortlich. Seit über einem halben Jahr sind die Organisatoren nun mit der Erstellung des letztendlich ca. 100-seitigen Konzept beschäftigt. In dieser Zeit fanden in regelmäßigen Abständen auch Abstimmungen mit allen für die Sicherheit relevanten Institutionen statt – insgesamt bis zu 25 Personen sind in die umfangreichen Planungen involviert. Die Zusammenarbeit und Unterstützung lobt Geschäftsführer Frank Hölscher: „Für uns war von vornherein die Einbindung von Polizei, Feuerwehr, Ordnungsbehörde, Baubehörde, THW, Sanitätsdienstes und auch des Kreises Herford als übergeordnete Instanz wichtig“, so Hölscher. “Das frühzeitige Zusammenwirken wird sich auch bei der Veranstaltung auszahlen, denn dann müssen alle Rädchen ineinander greifen“, betont Hölscher abschließend bereits mit Blick auf die fünf Veranstaltungstage vom 12. bis 16. Juni.

Nun geht es für die Pro Herford GmbH an die Detailplanungen der Veranstaltungsinhalte, damit die Besucher neben einem sicheren auch einen begeisternden Hansetag erleben können.

Bild: Leitung Kommunikation – Hansestadt Herford