Schüler präsentieren Akademie-Ergebnisse

Detmold. Ein halbes Jahr haben sie geforscht, jetzt präsentieren sie ihre Ergebnisse: 150 Kinder aus ganz Ostwestfalen-Lippe zeigen am Samstag, 25. April, im Hörsaal G der Universität Paderborn, was sie bei der Regional-Akademie OWL experimentiert, entdeckt und produziert haben.

Seit dem vergangenen Herbst beschäftigen sich die begabten Siebt- bis Neuntklässler in sieben Arbeitsgruppen mit einer ganzen Reihe von Themen. Dazu gehören musische Projekte zu Theater, Film, Kunst und Musik sowie Arbeitsgruppen zu „Umweltschonender Mobilität“, „Bionik – Wie wir Menschen von der Natur lernen können“ und „Historischen Forschungen im Kloster Corvey“.

Zum Abschluss am 25. April tragen die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse zusammen und stellen einige der Öffentlichkeit vor. Ein Höhepunkt ist die Uraufführung und Präsentation des Theaterworkshops. Die Schüler veranschaulichen außerdem einzelne Themen in einer Ausstellung. Zum Beispiel: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops ‚Umweltschonende Mobilität‘ an der Universität Paderborn präsentieren die Ergebnisse von Crashtests mit selbstentworfenen Profilen, die so ähnlich auch im Automobilbau verwendet werden“, erklärt die Projektbetreuerin, Professorin Dr. Andrea Walther. Zudem ist eine Filmreportage zum Thema „Rund um Bielefeld“ zu sehen, und der Bionik-Workshop von Professor Dr. Claas Wegener (Universität Bielefeld) zeigt selbst entworfene Roboter. „Es wird sicher ein abwechslungsreiches und anregendes Programm“, sagt Wegner.

Los geht es um 11 Uhr im Hörsaal G der Universität Paderborn. Mit dabei sind der Schulabteilungsleiter der Bezirksregierung Detmold, Michael Uhlich, der Präsident der Universität Paderborn, Professor Dr. Wilhelm Schäfer, und Dr. Burghard Lehmann, Geschäftsführer der Familie-Osthushenrich-Stiftung. Sie begrüßen die Kinder, Eltern und die weiteren Gäste und würdigen die Arbeit aller Beteiligten. Zum Abschluss des Workshops bekommen die Schülerinnen und Schüler eine Teilnahmeurkunde.

Die Projekte gehören zur sechsten Projektphase der Regional-Akademie OWL. Unter der Leitung von Gertrud Pannek von der Bezirksregierung hat die Akademie seit 2010 mehreren hundert Schülerinnen und Schülern ermöglicht, ihre besonderen Begabungen mit Gleichgesinnten unter anderem in musischen Bereichen auszubauen, Naturwissenschaft und Technik besser kennen zu lernen sowie soziale Kompetenzen zu erweitern. Durchschnittlich 120 Kinder aus ganz OWL waren bei den Workshops der Regional-Akademie dabei. Kooperationspartner sind die Universitäten Bielefeld und Paderborn. Umfangreich gefördert wird die Akademie von der Familie-Osthushenrich-Stiftung.